Die Madoff-Ermittlung in der öffentlichen Akte beginnt nach dem Geständnis gegenüber der Familie, nicht als erfolgreiche Entdeckung vor dem Zusammenbruch. Agenten nahmen eine Aussage, die SEC fror die Firma ein, und ein Treuhänder übernahm die Bücher.
Spätere Arbeit war forensische Buchhaltung und zivile Rückholung: Vorladungen, Bankakten und Gegnerverfahren. Diese Seite beschreibt jene nachträglichen Schritte, nicht eine Methode des Verbergens.
Agencies
- Federal Bureau of Investigation — Verhaftete Madoff am 11. Dezember 2008 und stützte den Strafprozess des U.S. Attorney im Southern District of New York.
- U.S. Securities and Exchange Commission — Reichte die zivile Nothilfe ein, verglich später verwandte Enforcement-Sachen und beauftragte den Inspector-General-Review früherer Prüfungen.
- U.S. Attorney, Southern District of New York — Klagte Madoff und spätere Angeklagte an; nahm das Geständnis 2009 entgegen und verhandelte oder löste Mitarbeiter- und verwandte Fälle.
- SIPA-Treuhänder (Picard) — Liquidierte die Broker-Dealer-Masse, verklagte Empfänger von Überweisungen und verteilte Rückholungen an zugelassene Kunden unter Aufsicht des Konkursgerichts.
What followed
- Familienmeldung
Nach Madoffs Geständnis gegenüber seinen Söhnen benachrichtigten Anwälte am 10. Dezember 2008 Bundesbehörden.
- Verhaftung
FBI-Agenten verhafteten Madoff am 11. Dezember 2008 in seiner Wohnung und begannen, Firmenakten zu beschlagnahmen.
- Zivile Nothilfe
Die SEC erwirkte ein Einfrieren und die Bestellung eines Receivers, bald abgelöst durch das SIPA-Verfahren.
- Geständnisverhandlungen
Anklage und Verteidigung erreichten ein Elf-Taten-Plea, eingetragen am 12. März 2009, und vermieden einen Schuldprozess.
- Strafmaßakte
Opferbriefe und Regierungseinreichungen gingen an Richter Chin vor der Verhandlung vom 29. Juni 2009.
- Zivile Rekonstruktion
Picards Team glich Auszüge mit Bankflüssen ab und reichte Hunderte Gegnerklagen ein, um Überweisungen zurückzuholen.
Turning points
- Das Geständnis vom Dezember 2008 — Ohne das Geständnis gegenüber der Familie und die rasche Meldung an Behörden hätte die Firma Tage oder Wochen länger dauern können; die öffentliche Ermittlung beginnt von jener Meldung.
- Der OIG-Bericht 2009 — Die Inspector-General-Akte verschob einen Teil der Geschichte von einem einzelnen Angeklagten zu einem dokumentierten Muster verpasster Prüfungen.
- Große SIPA-Vergleiche — Bank- und Feeder-Vergleiche in den 2010ern verwandelten ein theoretisch enormes Loch in eine messbare Rückholungsquote auf zugelassenem Kapital.
Ermittler nach Dezember 2008 rekonstruierten einen vollendeten Zusammenbruch. Das ungelöste Stück ist, warum frühere amtliche Blicke das Beratungsbuch nicht stoppten — eine Frage, die der OIG bereits teilweise beantwortet hat.
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