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Alles über die Arbeitswelt

Fußgänger — ein verschwundener Beruf

Fußgänger (C. 1760 – 1900) — Wettkämpfe im Gehen und Laufen zogen einst Menschenmengen und atemberaubende Wetten an: 1809 lief Kapitän Robert Barclay in Newmarket in 1.000 aufeinanderfolgenden Stunden jeweils eine Meile, wobei auf ihn Wetten im Wert von angeblich 16.000 Guineen gesetzt wurden. In de

Fußgänger existiert nicht mehr als lebendiger Beruf. Hier, was ihn ausgelöscht hat, und welcher Beruf die Arbeit übernommen hat.

C. 1760 – 1900

Wettkämpfe im Gehen und Laufen zogen einst Menschenmengen und atemberaubende Wetten an: 1809 lief Kapitän Robert Barclay in Newmarket in 1.000 aufeinanderfolgenden Stunden jeweils eine Meile, wobei auf ihn Wetten im Wert von angeblich 16.000 Guineen gesetzt wurden. In den 1870er und 1880er Jahren war der New Yorker Madison Square Garden bei sechstägigen Rennen überfüllt mit Teilnehmern, die über 500 Meilen für große Geldbeutel zurücklegten. Die kodifizierte Amateur-Leichtathletik und der Fahrradboom fesselten ihr Publikum, und der Handel verschwand.

393 – 1850

Förderer, Preise und Kirmes-Champions

Der bezahlte Sport überlebte das Ende der Olympischen Spiele in vereinzelter Form. Mittelalterliche Turnierritter lebten von Lösegeldern und Preisgeldern – William Marshal soll im Laufe seiner Karriere fünfhundert Ritter gefangen genommen haben. Auf den Tudor-Plätzen waren echte Tennismeister angestellt; Englische Cricket-Profis des 18. Jahrhunderts spielten um die Wetten aristokratischer Gönner. Bare-Knuckle-Preiskämpfer wie James Figg, der ab 1719 als Englands erster Boxmeister gefeiert wurde, zogen riesige Menschenmengen an. Die respektable Gesellschaft genoss das Spektakel, während die Künstler kaum über den Landstreichern rangierten.

Was damals sonst passierte

1869 Das erste offen professionelle Baseballteam

Die Cincinnati Red Stockings waren der erste Baseballclub, der jedem Spieler ein offenes, deklariertes Gehalt zahlte – Shortstop George Wright verdiente die höchste Teamsumme von 1.400 US-Dollar – und tourte in dieser Saison ungeschlagen durch die Vereinigten Staaten. Der offene Kauf einer ganzen Mannschaft empörte die Sportpresse und funktionierte so gut, dass innerhalb von zwei Jahren eine vollständig professionelle Liga folgte.

1885 Der englische Fußball legalisiert den Profi

Nachdem die Vereine den Spielern jahrelang Geld in die Schuhe gesteckt hatten, legalisierte der Fußballverband im Juli 1885 den Professionalismus, vor allem weil die Arbeitervereine aus dem Norden drohten, sich abzuspalten. Die 1888 gegründete Football League baute die erste moderne Ligasaison rund um diese angestellten Spieler auf – die Vorlage, die die meisten Mannschaftssportarten der Welt immer noch verwenden.

1896 Die Amateurolympiade erwacht wieder zum Leben

Pierre de Coubertins wiederbelebte Olympische Spiele wurden in Athen unter strengem Dilettantismus eröffnet: Jeder, der jemals um Geld angetreten war, wurde ausgeschlossen. Die Regel überwachte sowohl die Klasse als auch den Handel – Jim Thorpe wurden seine Goldmedaillen im Zehnkampf und Fünfkampf von 1912 aberkannt, weil er halbprofessionelles Baseball für etwa 25 Dollar pro Woche gespielt hatte; Das IOC ernannte ihn erst 2022 wieder zum alleinigen Champion.

1926 Ederle schwimmt durch den Ärmelkanal

Die neunzehnjährige Amerikanerin Gertrude Ederle durchschwamm als erste Frau den Ärmelkanal in etwa vierzehneinhalb Stunden – fast zwei Stunden schneller als der schnellste Mann vor ihr. Schätzungsweise zwei Millionen Menschen säumten ihre New Yorker Ticker-Parade, ein erster Beweis dafür, dass eine Sportlerin ein zahlendes Massenpublikum anziehen kann.

Wo diese Arbeit heute lebt

Der Körper als Karriere: Von den gekrönten Olympiasiegern bis zu den Weltstars von heute, ein kurzer, brutaler Beruf, bei dem der Gewinner die meisten gewinnt und von Milliarden verfolgt wird.

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