Frühe numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen, direkte Vorfahren der Robotersteuerung, wurden programmiert, indem Anweisungen auf Rollen aus Papierlochstreifen gestanzt wurden, ein langsamer Prozess, für den Spezialisten jahrelang ausgebildet wurden. Computergestützte Fertigungssoftware der 1970er und 1980er ließ Ingenieure Maschinencode direkt aus einem CAD-Modell erzeugen, und der Lochstreifenstanzer verschwand aus den Werkstätten.
NC-Lochstreifen-Programmierer/in existiert nicht mehr als lebendiger Beruf. Hier, was ihn ausgelöscht hat, und welcher Beruf die Arbeit übernommen hat.
Roboter auf Papier, in Fiktion und Patenten
Vier Jahrzehnte lang existierte „Roboter“ hauptsächlich als Idee. Karel Čapeks Stück von 1921 stellte sich hergestellte Arbeiter vor, die sich gegen ihre Schöpfer auflehnen; Isaac Asimovs Drei Gesetze der Robotik, eingeführt in seiner Geschichte „Runaround“ von 1942, gaben der fiktiven Idee jahrzehntelang vor jeder Maschine, die sie brauchte, einen ethischen Rahmen. Die echte technische Grundlagenarbeit war leiser: numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen bewiesen Anfang der 1950er, dass eine Maschine einem gespeicherten Programm statt der Hand eines menschlichen Bedieners folgen konnte, und George Devols Patent von 1954 für einen umprogrammierbaren mechanischen Arm wandte diese Idee erstmals zu allgemeiner Manipulation.
Was damals sonst passierte
Karel Čapeks Stück Rossums Universal-Roboter feiert am 25. Januar 1921 in Prag Premiere und führt das Wort „Roboter“ ein — geprägt von seinem Bruder, dem Maler Josef Čapek — vom tschechischen „robota“, was Zwangsarbeit bedeutet.
George Devol meldet ein Patent für „Programmierten Artikeltransfer“ an, das einen umprogrammierbaren Roboterarm beschreibt, der durch gespeicherte Anweisungen gesteuert wird — das Konzept hinter Unimate, 1961 erteilt.
Der erste Unimate, gebaut von Devol und Joseph Engelbergers Firma Unimation, wird in einer GM-Druckgussfabrik in New Jersey installiert und hebt und stapelt heiße Metallteile — der erste Industrieroboter an einer Produktionslinie.
Victor Scheinman entwirft den Stanford Arm im KI-Labor der Stanford University, den ersten Roboterarm, der speziell für Computersteuerung gebaut wurde statt von Industriemaschinen angepasst.
Wo diese Arbeit heute lebt
Entwirft die Maschinen, die die physische Welt wahrnehmen, entscheiden und in ihr handeln — das schwere Problem war nie Intelligenz, sondern die Welt selbst.
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