Ein Jahrhundert lang war der Vortragsreisende, wie ein Großteil des kleinstädtischen Amerikas Ideen begegnete; Radio und Kino nahmen ihm ab den 1920ern das Publikum.
Lyceum-Wanderredner existiert nicht mehr als lebendiger Beruf. Hier, was ihn ausgelöscht hat, und welcher Beruf die Arbeit übernommen hat.
Druck, königliche Lehrstühle und schläfrige Kollegien
Der Buchdruck brach das Textmonopol des Professors, und gestiftete Lehrstühle banden Gelehrsamkeit an Gönner, doch Adam Smith schrieb 1776, Oxfords Professoren hätten 'sogar den Anschein des Lehrens aufgegeben'.
Was damals sonst passierte
Die neue Universität Berlin, geformt von Wilhelm von Humboldt, definierte den Job neu: Ein Professor sollte originales Wissen produzieren, nicht nur überliefertes weitergeben.
Gegründet mit dem Vermächtnis eines Eisenbahnkaufmanns, wurde Johns Hopkins ausdrücklich nach deutschem Vorbild aufgebaut: Forschungsseminare, Labore und der PhD im Zentrum.
Nach einer Reihe entlassener Professoren gründeten John Dewey und Arthur Lovejoy die American Association of University Professors.
Das US-Gesetz schickte rund 2,2 Millionen Veteranen aufs College; Massenhochschulbildung datiert von diesem Gesetz und seinen Nachahmern.
Wo diese Arbeit heute lebt
Der Gelehrte, der dafür bezahlt wird, ein Fach öffentlich zu vertreten — fünfundzwanzig Jahrhunderte Lehre und Forschung, von Platons Hain bis zur Tenure-Track-Stelle und dem KI-Tutor.
🎓 Professor/in →