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Vorrichtungsbauer/in — ein verschwundener Beruf

Vorrichtungsbauer/in (1900er–1980er) — Fabriken beschäftigten einst Werkzeugmacher, die handgefertigte Metallvorrichtungen bauten, um jedes Teil in exakter Position für die Montage zu halten, da weder ein Mensch noch eine frühe Maschine ein Teil zuverlässig selbst lokalisieren konnte. Bildgeführte R

Vorrichtungsbauer/in existiert nicht mehr als lebendiger Beruf. Hier, was ihn ausgelöscht hat, und welcher Beruf die Arbeit übernommen hat.

1900er–1980er

Fabriken beschäftigten einst Werkzeugmacher, die handgefertigte Metallvorrichtungen bauten, um jedes Teil in exakter Position für die Montage zu halten, da weder ein Mensch noch eine frühe Maschine ein Teil zuverlässig selbst lokalisieren konnte. Bildgeführte Robotergreifer, in den 1980ern weit verbreitet, ließen Roboter Teile direkt finden und greifen, und das Handwerk des maßgefertigten Vorrichtungsbaus schrumpfte zu einer Spezialität statt einer fabrikweiten Notwendigkeit.

1920–1960

Roboter auf Papier, in Fiktion und Patenten

Vier Jahrzehnte lang existierte „Roboter“ hauptsächlich als Idee. Karel Čapeks Stück von 1921 stellte sich hergestellte Arbeiter vor, die sich gegen ihre Schöpfer auflehnen; Isaac Asimovs Drei Gesetze der Robotik, eingeführt in seiner Geschichte „Runaround“ von 1942, gaben der fiktiven Idee jahrzehntelang vor jeder Maschine, die sie brauchte, einen ethischen Rahmen. Die echte technische Grundlagenarbeit war leiser: numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen bewiesen Anfang der 1950er, dass eine Maschine einem gespeicherten Programm statt der Hand eines menschlichen Bedieners folgen konnte, und George Devols Patent von 1954 für einen umprogrammierbaren mechanischen Arm wandte diese Idee erstmals zu allgemeiner Manipulation.

Was damals sonst passierte

1921 Čapeks R.U.R. prägt „Roboter“

Karel Čapeks Stück Rossums Universal-Roboter feiert am 25. Januar 1921 in Prag Premiere und führt das Wort „Roboter“ ein — geprägt von seinem Bruder, dem Maler Josef Čapek — vom tschechischen „robota“, was Zwangsarbeit bedeutet.

1954 Devol patentiert den programmierbaren Manipulator

George Devol meldet ein Patent für „Programmierten Artikeltransfer“ an, das einen umprogrammierbaren Roboterarm beschreibt, der durch gespeicherte Anweisungen gesteuert wird — das Konzept hinter Unimate, 1961 erteilt.

1961 Unimate geht bei General Motors an die Arbeit

Der erste Unimate, gebaut von Devol und Joseph Engelbergers Firma Unimation, wird in einer GM-Druckgussfabrik in New Jersey installiert und hebt und stapelt heiße Metallteile — der erste Industrieroboter an einer Produktionslinie.

1969 Der Stanford Arm wird für Computersteuerung gebaut

Victor Scheinman entwirft den Stanford Arm im KI-Labor der Stanford University, den ersten Roboterarm, der speziell für Computersteuerung gebaut wurde statt von Industriemaschinen angepasst.

Wo diese Arbeit heute lebt

Entwirft die Maschinen, die die physische Welt wahrnehmen, entscheiden und in ihr handeln — das schwere Problem war nie Intelligenz, sondern die Welt selbst.

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