Die Fahrt ist eine Nacht und ein Morgen. Die Rechts- und Bergungszeittafel läuft drei Jahre in der Öffentlichkeit.
Jahrestagsstücke überspringen oft den Umbau 2012, den koreanische Ermittler nicht übersprangen.
Timeline
- In Japan gebaut
Der Rumpf geht als Ferry Naminoue in Dienst, vor dem späteren Verkauf an einen koreanischen Betreiber.
- Als Sewol umgebaut
Chonghaejin Marine baut das Schiff um und fügt Struktur hinzu, die spätere Berichte an verminderte Stabilität knüpften.
- Verlässt Incheon verspätet
Die Jeju-Fahrt geht hinter dem Plan mit einer Schulgruppe und Handelsladung an Bord.
- Kentert vor Jindo
Die Krängung beginnt am Morgen im Maenggol-Kanal. 172 Menschen werden gerettet; 304 werden später als tot oder vermisst gezählt.
- Nationale Trauer
Gelbe Schleifen, Familiensitzstreiks und das Rücktrittsangebot von Premierminister Chung Hong-won beherrschen das koreanische öffentliche Leben.
- Eigner tot identifiziert
Die Polizei gibt bekannt, ein im Juni gefundener Körper sei Yoo Byung-eun, die flüchtige Eignerfigur.
- Erste Crewurteile
Ein Bezirksgericht verurteilt Lee Joon-seok zu 36 Jahren wegen Fahrlässigkeit und spricht ihn vom Totschlag frei.
- Lebenslang wegen Totschlags
Das Gwangju High Court verurteilt den Kapitän wegen Totschlags durch vorsätzliche Fahrlässigkeit und verhängt lebenslange Haft.
- Supreme Court bestätigt
Die lebenslange Strafe und die Theorie vorsätzlicher Fahrlässigkeit werden bestätigt. Andere Crewstrafen werden in der Berufung ebenfalls festgesetzt.
- Rumpf gehoben
Die Bergung hebt Sewol, damit verbleibende Vermisste gesucht und das Schiff als ganzes Exponat geprüft werden kann.
Nach 2017 ist das Schiff ein Objekt an Land. Die Verurteilung des Kapitäns war bereits endgültig.
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