Ponzi erfand, alte Anleger mit neuem Geld zu bezahlen.
Das Muster ist älter. Der Bostoner Zusammenbruch 1920 ist der englische Namensgeber, nicht die erste Instanz.
Was nach der Diebstahlsverurteilung 1925 blieb: Abschiebung, ein dünnes brasilianisches Ende und Mythen über Scheine, Originalität und Dollarskala.
Die Bostoner Strafgeschichte war Mitte der 1920er vorbei. Das Wort überlebte den Mann um ein Jahrhundert.
Mythen sammeln sich um Originalität, verborgene Scheinvorräte und beiläufige Aufblähung der Summen von 1920.
Ponzi erfand, alte Anleger mit neuem Geld zu bezahlen.
Das Muster ist älter. Der Bostoner Zusammenbruch 1920 ist der englische Namensgeber, nicht die erste Instanz.
Lagerhäuser von Antwortscheinen hätten die Renditen real gemacht.
Die Berichterstattung 1920 zeigte, dass die weltweite Scheinausgabe weit zu klein war. Das Instrument war real; der skalierte Anlageantrieb nicht.
Er wurde nie vor Gericht verurteilt.
Er bekannte sich 1920 des bundesrechtlichen Mail Fraud schuldig und wurde 1925 in Massachusetts des Diebstahls verurteilt.
Die Verluste rivalisierten modernen Milliardenfällen in Bargeld von 1920.
Periodenzahlen liegen bei etwa 15–20 Millionen Dollar damals. Spätere Fälle sind in Nominaldollars größer; Vergleiche brauchen Inflation und Marktgrößenkontext.
Die deutschsprachige Journalismusgeschichte beginnt die Ponzi-Story noch mit der Post 1920, so wie Enron-Geschichten mit Journal-Fußnoten beginnen.
Marktautoren in FAZ und NZZ zitieren Barrons Scheinarithmetik als frühes Beispiel eines Verlegers, der die Mathematik der Durchsetzung öffentlich macht.
Stilseiten recyceln den Nachnamen jedes Mal, wenn ein späterer Fall bricht. Die Enzyklopädie hält das Dossier 1920 am Wort fest.
Das Nachspiel ist ein Wort, das noch reist, und eine Bostoner Akte 1920, die kleiner und klarer ist als die Mythen.
Enzyklopädie öffentlicher Akten. Keine Rechtsberatung, keine Anleitung. Kriege gehören in einen anderen Atlas.