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🧠 Wissenschaft des Talents

Multiple Intelligenzen

Gardners nützliche Klassenzimmer-Taxonomie – schwach als psychometrische Theorie, sagen Waterhouse und Visser.

Multiple Intelligenzen – konzeptionelle Illustration

Howard Gardners „Frames of Mind“ (1983) argumentierte, dass eine einzelne allgemeine Intelligenz eine zu dünne Geschichte für Schulen sei und mehrere relativ autonome Intelligenzen biete – sprachliche, logisch-mathematische, musikalische, räumliche, körperlich-kinästhetische, zwischenmenschliche, intrapersonale und später naturalistische.

Um daran zu erinnern, dass Kinder in verschiedenen Symbolsystemen stark sein können, ist MI eine nützliche Taxonomie. Als psychometrische Theorie ist sie schwach: Lynn Waterhouse (2006) und Beth Visser und Kollegen (2006) argumentierten, dass die „Intelligenzen“ nicht unabhängig gemessen werden, wie es Gardners Behauptungen erfordern, und dass g immer noch Testbatterien organisiert.

Auf dieser Seite wird MI als Gesprächsstarter für den Lehrplan behandelt, nicht als Ersatz für Spearmans positive Mannigfaltigkeit und nicht als neues Kastensystem. Sie weigert sich auch, „Intelligenzen“ in Gruppenrankings umzuwandeln.

Wie dieses Talent hier sichtbar wird

Deutschsprachiger Raum · Hochbegabung, Gymnasium, duale Ausbildung, Musikhochschule

Multiple Intelligenzen wird hier über Tests, Gymnasium, Musikhochschule oder Kader sichtbar — Fenster, in denen Übung schon steckt.

Es folgt eine Landkarte von Institutionen, keine Diagnose. Auswahl misst meist die jetzige Leistung.

In dieser Region →

VorgeschlagenGardner 1983
PsychometrieSchwach/umkämpft
KritikWaterhouse, Visser
VerwendenTaxonomie im Klassenzimmer
Keing-Ersatz
TonPädagogisch

Profil

Angeborenes Gewicht
42
Trainierbarkeit
70
Frühes Fenster
48
Evidenz
40
Transfer
78
Sichtbarkeit
82

Sieben Kapitel

Häufige Fragen

Wie viele Intelligenzen hat Gardner genannt?
Sieben im Jahr 1983, später kamen naturalistische und existentielle Elemente hinzu, die als Kandidaten diskutiert wurden. Bei der Zählung handelt es sich um einen theoretischen Vorschlag, nicht um das Ergebnis einer Faktoranalyse.
Hat Gardner g widerlegt?
Er argumentierte, g sei zu eng für eine menschenwürdige Geschichte. Er ließ die Wechselbeziehungen zwischen den Tests nicht verschwinden. Spearmans positive Mannigfaltigkeit bleibt eine psychometrische Tatsache.
Was argumentierte Waterhouse 2006?
Dem MI mangelt es an der kognitiven Neurowissenschaft und der psychometrischen Unterstützung, die eine neue Intelligenztheorie benötigen würde, und die Schulen haben sie übernommen, bevor Beweise vorliegen.
Was haben Visser, Ashton und Vernon 2006 herausgefunden?
Aufgaben, die geschrieben wurden, um Gardners Intelligenz anzuzapfen, stützten sich immer noch auf allgemeine und umfassende Faktoren und nicht auf acht unabhängige IQs.
Ist MI dasselbe wie Lernstile?
Gardner hat die beliebte Version „visuelle/auditive Stile lehren“ abgelehnt. Bei MI geht es um Kompetenzbereiche, nicht um bevorzugte Eingabekanäle – obwohl Schulen oft beides miteinander vermischen.
Warum mögen es Lehrer immer noch?
Es lizensiert Musik, Bewegung und soziale Arbeit als seriös. Dieser institutionelle Nutzen kann auch dann gut sein, wenn die psychometrischen Daten dürftig sind.
Ist Sternbergs triarchische Theorie dieselbe?
Nein. Robert Sternbergs analytisch/kreativ/praktisch ist ein anderes Programm, auch kritisch gegenüber dünnen IQ-Geschichten, mit seinen eigenen Beweiskämpfen.
Bewertet diese Seite Rennen auf MI?
Nein. Weder Gardners Liste noch g werden hier als Gruppenhierarchie verwendet.

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