Meilensteine in Reihenfolge. Das ist Geschichte, kein Wochenraster.
- Webbs Kanal
- Olympia im Meer
- Ederles Kanal
- Nyads erste Kuba-Versuche
- FINA-Freiwasser-WM
- World-Cup-Serie
- Olympischer 10 km
- World Aquatics
Dunklere Zellen bedeuten einen hoeheren Wert auf dieser Kennzahl.
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Zuletzt geprueft Quellen und CreditsMediennachweisMethodik
Kurze Antworten
Welche lokale Rettungs- oder Ausbildungsstelle zuerst prüfen?
Nutze die lokale Linse: Küstenwache/Verband und das Briefing dieser Bucht.
Wann kam der olympische Marathon?
Der 10-km-Lauf debütierte in Peking 2008 im Rudersportpark Shunyi.
Wer schwamm zuerst den Aermelkanal?
Matthew Webb schwamm 1875 von Dover nach Calais. Der Kanal bleibt die beruehmteste homologierte Solo-Lage, spaeter unter CSA- und CLSA-Regeln.
Sind Neoprenanzuege erlaubt?
World Aquatics und World Triathlon setzen Temperaturbänder. Darunter Pflicht oder erlaubt, darueber oft verboten. Immer das Regelblatt der Veranstaltung lesen.
Was ist Peilen?
Die Augen heben, um Landmarke oder Boje zu finden, ohne den Zug zu brechen. Das ersetzt die schwarze Linie.
Reicht 1.500 m im Becken?
Notwendig und nicht hinreichend. Strom, Duenung, Kaelte und Navigation erscheinen nur draussen.
Lange vor Leinen war Schwimmen eine Hafen- und Flussfertigkeit. Der moderne Sport beginnt mit Kanalversuchen des 19. Jahrhunderts und zeitungsgetragenen Dauerlagen.
FINA (heute World Aquatics) baute spaet im 20. Jahrhundert einen Marathon-Kalender. Der olympische 10 km 2008 zog ein Kuestenhandwerk in denselben Broadcast-Rahmen wie die 50-Meter-Halle.
Zeitlinie
- Webbs Kanal
Matthew Webb vollendet die erste anerkannte Aermelkanal-Lage, Dover–Calais, unter 22 Stunden.
- Olympia im Meer
Die ersten modernen Spiele schwimmen in der Bucht von Zea, Piräus — Freiwasser aus Notwendigkeit.
- Ederles Kanal
Gertrude Ederle schwimmt den Kanal schneller als der bestehende Maennerrekord — ein Medienereignis.
- Nyads erste Kuba-Versuche
Eine lange oeffentliche Florida–Kuba-Geschichte, die 2013 gelingt und Marathon in den Schlagzeilen haelt.
- FINA-Freiwasser-WM
Madrid richtet die ersten FINA-Freiwasser-Welten aus, ein Schritt zum formalen Kalender.
- World-Cup-Serie
FINAs Marathon-World-Cup gibt 25 km und 10 km eine professionelle Saisonform.
- Olympischer 10 km
Peking setzt den Marathon; spaetere Spiele nutzen Meere (Rio, Tokio, Paris) oder Ruderbecken.
- World Aquatics
Der Verband, der Temperatur- und Verpflegungsregeln schreibt, verlässt den FINA-Namen.
Epochen
- Bis 1900 — Hafenfertigkeit — Militaer, Faehre und Zeitungslagen. Mass ist eine Kueste, keine Wanduhr.
- 1900–1970 — Kanalromantik — Solo-Homologationen und Nationalhelden; wenig Standard jenseits lokaler Clubs.
- 1970–2008 — Kalenderbau — FINA-Meisterschaften, professionelle 25 km und die Massenstart-Kultur des Triathlons.
- 2008–heute — Olympia-Marathon — Windschatten-Pakete, Verpflegungspontons und TV-Boote — dieselbe Kaelte und derselbe Strom.
Meilensteine
- Aermelkanal-Homologation — CSA (1927) und spaeter CLSA halten die beruehmteste Solo-Lage ehrlich: keine Hilfe, Fett, dokumentierte Landung.
- Olympischer 10 km — Ein Massenstart mit legalem Windschatten, der wie ein Radpeloton im Wasser aussieht.
- Temperaturregeln — Neoprenbänder und Absageschwellen existieren, weil Unterkuehlung ein Rennende ist, kein Stilproblem.
- Verpflegungspontons — Marathonlagen erlauben Trainern, Flaschen zu reichen — ein Handwerk vom Radsport.
Freiwasser-Geschichte ist eine Zeitungs-Kanalquerung, die ein Regelbuch wuchs. Das Meer wurde nicht sicherer; das Papier dicker.