Die Schulterrehabilitation verläuft typischerweise von Schmerzlinderung und Grundbeweglichkeit über Rotatorenmanschetten- und Skapulakraft bis hin zu höherer oder Überkopfbelastung.
Zeitpläne variieren erheblich: Tendinopathie verläuft oft schneller als eine operativ versorgte Rotatorenmanschette — die folgt meist einer deutlich konservativeren, geschützten Progression.
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Phasen
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1
Schmerz- und Bewegungsmanagement
0–3 WochenSanfte Beweglichkeits- und Schmerzlinderungsstrategien sollen Reizung reduzieren, ohne die Schulter versteifen zu lassen.
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2
Rotatorenmanschettenaktivierung
3–6 WochenNiedrig belastete isometrische und leicht widerstandsgestützte Übungen beginnen, Rotatorenmanschetten- und Skapulamuskelaktivierung wiederherzustellen.
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3
Progressive Kräftigung
6–12 WochenDer Widerstand wird schrittweise über einen größeren Bewegungsumfang erhöht und baut die Kraft für Alltags- und Berufsaufgaben auf.
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4
Rückkehr zu Überkopf- oder Sportaktivität
12–20+ WochenHöher belastete, überkopfige und sportspezifische Bewegungen werden progressiv wieder eingeführt, bevor uneingeschränkte Aktivität möglich ist.
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Nach operativer Rotatorenmanschettenrekonstruktion folgt meist eine geschütztere Variante dieser Progression — oft mit einer Phase eingeschränkter Bewegung in den frühesten Wochen zum Schutz der heilenden Sehne.
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