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🚇 Tokioter U-Bahn-Anschlag

Tokioter U-Bahn-Anschlag, Geschichte 1995

Wie Aum Shinrikyos U-Bahn-Verbrechen vom 20. März 1995 zur verurteilten Terrorismusermittlung wurde, nicht zu einem Krieg.

Die Geschichte ist ein Stoßzeitverbrechen in einer zivilen Metro, ermittelt von der Polizei und in gewöhnlichen japanischen Gerichten verhandelt.

Die weitere Geschichte ist eine Gruppe, die bereits für frühere Morde und für Matsumoto verantwortlich war, zur Rechenschaft gezogen, nachdem die Hauptstadt getroffen wurde.

Beats

  1. Eine Gruppe, die schon in der Akte war

    Anfang 1995 stand Aum unter Verdacht wegen Matsumoto und der Sakamoto-Morde. Später nannte man den U-Bahn-Anschlag einen Blitz aus heiterem Himmel. Japanische Ermittler taten das nicht.

  2. Montag, 20. März

    Fünf Züge, ein Regierungsbahnhofcluster, ein chemisches Mittel, das im Fall 1994 bereits benannt war. Krankenhäuser und Bahnhöfe füllten sich. Die Totenzählung begann bei zwölf.

  3. Razzien in Kamikuishiki

    Ab dem 22. März betrat die Polizei Aum-Standorte. Die Ermittlung wurde zur nationalen Fahndung und zum dokumentarischen Schauspiel im japanischen Fernsehen.

  4. Asahara verhaftet, 16. Mai

    Die Verhaftung des Gründers schloss die Phase ‚Guru auf freiem Fuß‘. Anklage- und Prozessarbeit dauerte dann Jahre, nicht Wochen.

  5. Urteil, Warten, Hinrichtung

    Todesurteile in den 2000ern, Endgültigkeit 2006 für Asahara, Hinrichtungen im Juli 2018 nach der letzten verwandten Berufung. Die Rechtsgeschichte ist absichtlich lang.

Die Geschichte endet in Verurteilungen und Hinrichtungen, nicht in einem unbekannten Täter.

Enzyklopädie öffentlicher Akten. Keine Rechtsberatung, keine Anleitung. Kriege gehören in einen anderen Atlas.

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