Picasso stahl die Mona Lisa.
Er wurde befragt und entlastet. Der verurteilte Dieb ist Vincenzo Peruggia.
Was zu Helfern und Mythen offen bleibt, und wie die Erinnerung die Berühmtheit des Gemäldes auf 1911–14 datiert.
Das Objekt ist zurück, und der Dieb wurde verurteilt. Das Nachspiel ist Legendenverwaltung.
Die Folklore will noch ein größeres Komplott, als Florenz verzeichnete.
Picasso stahl die Mona Lisa.
Er wurde befragt und entlastet. Der verurteilte Dieb ist Vincenzo Peruggia.
Das Gemälde fehlt noch.
Es kehrte im Januar 1914 an den Louvre zurück und bleibt dort.
Peruggia stellte Italiens rechtmäßiges Eigentum wieder her.
Leonardo hatte das Porträt nach Frankreich gebracht. Es war ein französisches königliches, dann nationales Bild. Eine Motivrede ist keine Eigentumsurkunde.
Eine riesige Verschwörung bewegte die Tafel.
Die öffentliche Akte ist ein verurteilter früherer Arbeiter und eine Florentiner Rückholung. Größere Komplotte sind spätere Erfindung.
Französische Blätter schwenkten von Spott über die Dritte Republik 1911 zu einer Heimkehr 1914. FAZ, SZ und NZZ folgten jenem Bogen in Feuilleton-Rekonstrukteuren.
Deutschsprachige Reisefeatures erwähnen den Uffizien-Moment 1913 noch als Fußnote auf dem Weg zur Louvre-Schlange.
Kunstüberblicke auf Deutsch datieren die populäre Mona-Lisa-Berühmtheit oft auf den Diebstahl — eine Rezeptionstatsache, kein Anspruch, das Bild sei 1910 unbekannt gewesen.
Der Mona-Lisa-Diebstahl 1911 ist ein verurteilter, zurückgeholter Fall, dessen Nachspiel das berühmteste Gesicht in einem Museum ist, keine fehlende Tafel.
Enzyklopädie öffentlicher Akten. Keine Rechtsberatung, keine Anleitung. Kriege gehören in einen anderen Atlas.