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Riff-Etikette

Ursprünge

Von gewohnheitsrechtlichen Tabus zu Sonnencreme-Statuten.

Pazifische Rahui und aehnliche Sperrungen sind aelter als der Tourismus. Das gedruckte Schild «nicht auf Koralle stehen» ist ein Parkprodukt des spaeten 20. Jahrhunderts, geschrieben nach dem Versagen der ersten Massen-Schnorchelbuchten.

Die Geschichte ist Gewohnheitsrecht plus ein paar haessliche Fotos von stehenden Touristen.

Zeitlinie

  1. Rahui / tapu

    Saisonale Sperrungen und Artentabus in Polynesien, Mikronesien und anderswo — Schutz als Gesetz, nicht als Broschuere.

  2. Erste Massenriffe

    Karibik- und Rotmeer-Hotels entdecken das seichte Riff als Produkt.

  3. Hanauma-Typ-Management

    Ticketbuchten und Briefings nach sichtbarem Trampeln.

  4. GBR Marine Park

    Ein grosser gesetzlicher Park wird ein Weltmodell (spaeter UNESCO, 1981).

  5. Mooring-Bojen

    Ankernaerbe werden ein loesbares Ingenieurproblem.

  6. UNESCO + Tourismusboom

    Raja Ampat, Tubbataha und andere schreiben Codes in mehreren Sprachen.

  7. Sonnencreme-Gesetze

    Hawaii und Palau beschliessen Inhaltsstoffverbote, die andere Jurisdiktionen kopieren oder debattieren.

  8. Ranger-Bodycams und Strafen

    Durchsetzung, nicht nur Pictogramme.

Epochen

Meilensteine

Etikette ist ein altes Gesetz in einem neuen Pictogramm. Koralle waechst noch im Jahrhunderttakt.

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