Franz Ferdinand
Seine Ermordung in Sarajevo am 28. Juni 1914 war der Funke, nicht das Pulver. In manchen südslawischen Fragen hatte er sich vorsichtig geäußert.
Kommandeure, Ministerpräsidenten und die Dichter, die noch immer das englische Gedächtnis prägen.
Bildende Geschichte. Opferzahlen sind dokumentierte Spannen. Das ist kein operativer Rat, keine Nationenrangliste und keine Anleitung zu Waffen oder Staatsstreichen.
Haig, Foch, Pershing, Hindenburg und Kemal sind die üblichen Kommandoporträts. Dichter und Krankenschwestern gelangten später durch die Schule in die Ikonographie.
Munitionsarbeiterinnen („munitionettes“) sind heute in Großbritannien ein Standardmuseumsthema; Sie waren 1916 umstritten.
Seine Ermordung in Sarajevo am 28. Juni 1914 war der Funke, nicht das Pulver. In manchen südslawischen Fragen hatte er sich vorsichtig geäußert.
Moltke modifizierte den westlichen Vorkriegsplan und verlor im Feldzug 1914 die Kontrolle; Nach der Marne musste er pausieren.
Haig befehligte ab 1915 das britische Expeditionskorps. Die Somme und Passchendaele machten ihn zu einem bleibenden Streitpunkt im britischen Gedächtnis – zum Schlächter oder zum notwendigen Zermürbungskämpfer.
Mit Hindenburg leitete er die deutsche Militärdiktatur am Ende des Krieges, dann die Offensiven von 1918 und half dann bei der Erfindung der Messer-in-den-Rücken-Geschichte.
Wilson führte die USA 1917 in den Krieg, erließ die Vierzehn Punkte und schaffte es nicht, den Senat zum Beitritt zum Völkerbund zu bewegen.
Clemenceau („der Tiger“) setzte sich nach der demografischen Krise Frankreichs für einen harten Frieden in Versailles ein. Er wollte Sicherheitsgarantien mehr als Wilsonsche Sprache.
Kemals Verteidigung in Gallipoli machte sich einen Namen; Später stürzte er Sevres und gründete nach Lausanne (1923) die Türkische Republik.
Owen wurde am 4. November 1918, eine Woche vor dem Waffenstillstand, getötet. Seine Gedichte wurden zur englischen Klassenzimmerstimme des Krieges.
Die These von Fritz Fischer und ihre Kritiker strukturieren immer noch das Argument „Wer hat damit begonnen?“; Die meisten Gelehrten lehnen heute eine Karikatur mit nur einem Bösewicht ab, ohne die deutsche Handlungsfähigkeit im Juli 1914 auszuradieren.
War die Somme eine notwendige Zermürbung oder ein vermeidbares Gemetzel? Das Argument ist sowohl moralisch als auch operativ.
Memoiren von Generälen sowie von Graves, Barbusse und Junger geben immer noch den Ton der Argumentation an.
In den 1920er Jahren aufgestellte Statuen sind heute selbst historische Artefakte – auch solche, die später abgerissen oder kontextualisiert wurden.