Westfrontlinie
Nieuport bis zur Schweizer Grenze – die englischsprachige Standardkarte.
Schützengräben, Kenotaphe, Gallipoli und der Mohn als öffentliche Geschichte.
Bildende Geschichte. Opferzahlen sind dokumentierte Spannen. Das ist kein operativer Rat, keine Nationenrangliste und keine Anleitung zu Waffen oder Staatsstreichen.
Grabenkarten von Ypern und der Somme sind das visuelle Klischee. Ein ehrlicher Atlas zeigt auch die Ausmaße der Ostfront und der osmanischen Theater.
Kriegskunst (Nash, Nevinson) und Luftaufnahmen schufen eine neue Art, Landschaft als Schaden zu betrachten.
Nieuport bis zur Schweizer Grenze – die englischsprachige Standardkarte.
Ein Bewegungskrieg in Polen, Galizien und im Baltikum.
Gallipoli, Kaukasus, Sinai, Mesopotamien.
Deutsche Kolonien werden von alliierten und japanischen Streitkräften eingenommen – eigentlich ein Weltkrieg.
Polen, das Baltikum, Jugoslawien, die Türkei – der Frieden als Karte, nicht als Gefühl.
Remarques Roman und seine Filme: die angeworbene Antihelden-Sicht.
Britische Satire als zweiter Kanon neben den Dichtern.
Australische Nationalgeschichte über Verschwendung und Kameradschaft.
Eine einheitliche Westfront seit einem Jahrhundert ohne Veteranen.
Owen und Sassoon als Schullehrplan, besser und enger.
Busrundfahrten an der Somme als Ritual der Staatsbürgerschaft in Großbritannien und den Dominions.
Die für diesen Krieg erfundene zweiminütige Schweigeminute gilt nun auch für spätere Kriege, darunter Korea.
25. April Morgengottesdienste in Australien und Neuseeland, geboren in Gallipoli.
Nächtliches Signalhorn in Ypern – ein lokales Ritual, das zu einem alliierten Ritual wurde.
Jede englischsprachige Stadt mit einer steinernen Namensliste ist ein Knotenpunkt in diesem Atlas.
Gottesdienste im Morgengrauen von Gallipoli zeigen, wie eine Niederlage in Australien und Neuseeland zu einer nationalen Gründungsgeschichte wurde.