Handwurzelknochen
Acht kleine Knochen in zwei Reihen bilden den Kern des Handgelenks und ermöglichen Gleit- und Rotationsbewegungen zwischen Unterarm und Hand.
Handgelenk & Hand · Handgelenk und Hand vereinen mehr kleine Gelenke, Sehnen und Nerven auf engem Raum als fast jede andere Körperregion — feine Motorik auf Kosten häufiger Überlastungsschäden.
Das Handgelenk wird aus acht kleinen Handwurzelknochen in zwei Reihen gebildet und verbindet Unterarmknochen mit den Mittelhandknochen. Diese Anordnung ermöglicht weiten Handgelenkbewegungsumfang und leitet Kräfte der kräftigen Unterarmmuskeln zu den Fingern.
Lange Sehnen aus dem Unterarm kreuzen das Handgelenk durch fibrose Tunnel zu den Fingern; mehrere große Nerven, einschließlich des Nervus medianus, passieren ähnlich enge Räume — deshalb sind Kompressionssyndrome hier häufig.
Acht kleine Knochen in zwei Reihen bilden den Kern des Handgelenks und ermöglichen Gleit- und Rotationsbewegungen zwischen Unterarm und Hand.
Dieser enge Tunnel auf der Handflächenseite — begrenzt durch Handwurzelknochen und ein festes Band — ist ein häufiger Ort der Nervenkompression bei Gewebeschwellung oder Verdickung.
Diese langen Sehnen verlaufen vom Unterarm durch Handgelenk und Handfläche zum Beugen der Finger und sind häufig bei Überlastung wie beim Schnappfinger betroffen.
Sehnen über der Handgelenkrückseite strecken Finger und Handgelenk und können bei repetitivem Gebrauch reizen — wie bei De-Quervain an der Daumenseite.
Dieser Nerv durchquert den Karpaltunnel, versorgt Daumen, Zeige- und Mittelfinger sensorisch und steuert einige Daumenmuskeln — der am häufigsten komprimierte Nerv am Handgelenk.
Durch einen separaten Tunnel am Handgelenk versorgt der Nervus ulnaris Ring- und Kleinfinger und viele kleine Muskeln für feine Fingerbewegungen.
Kombinierte Handgelenkflexion (etwa 80°) und -extension (etwa 70°) positionieren die Hand über einen weiten Bereich für Greifen und Feinmotorik — ergänzt durch Radial- und Ulnarabduktion von etwa 20–35°.
Diese dichte Packung von Knochen, Sehnen und Nerven auf engem Raum erklärt, warum Erkrankungen von Handgelenk und Hand oft einen spezifischen Tunnel oder Sehnenfach betreffen — nicht das Gelenk als Ganzes.
Die Schulter opfert Stabilität für die größte Beweglichkeit aller Gelenke des Körpers und verlässt sich stark auf die Rotatorenmanschette statt auf Knochen, um zentriert zu bleiben.
Schmerzhäufigkeit 60Das Scharnier- und Drehdesign des Ellbogens lässt Unterarm und Hand gleichzeitig beugen und drehen — konzentriert aber repetitive Belastung auf wenige Sehnen.
Schmerzhäufigkeit 45