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Beckenschwimmen

Ursprünge

Von roemischen Thermen und kommunalen Baedern des 19. Jahrhunderts zu World-Aquatics-50-Meter-Hallen.

Kuenstliche Becken sind aelter als der Schwimmsport. Roemische Thermen und spaetere osmanische Hammaeme waren soziale und hygienische Raeume. Wettkampfschwimmen in vermessenen Becken ist ein Export des 19. Jahrhunderts aus Britannien und Kontinentaleuropa.

Der 50-Meter-Standard und die FINA-Gruendung 1908 (heute World Aquatics) schlossen das Becken ins Olympische. Kommunale Schwimmenlern-Kampagnen nach staedtischen Ertrinkungsspitzen machten dasselbe Becken zum Gesundheitswerkzeug.

Zeitlinie

  1. Spaetroemische Baeder

    Grosse kaiserliche Thermen verbanden Uebungshoefe mit warmen und kalten Becken; Sportsschwimmen war nicht der Punkt.

  2. Erstes modernes oeffentliches Becken

    Ein dokumentiertes Hallenbad oeffnet in Liverpool, Teil einer britischen Welle von Baths-and-Washhouses-Gesetzen.

  3. Baths and Washhouses Act

    England und Wales finanzieren oeffentliche Baeder nach cholera-zeitlicher Hygiene-Politik — die Vorlage fuer Stadtbaeder.

  4. Athen-Olympia

    Schwimmen steht im ersten modernen Olympiaprogramm, noch im Freiwasser der Bucht von Zea, nicht in einer Halle.

  5. FINA gegruendet

    Die Federation Internationale de Natation entsteht in London waehrend der Spiele; 2022 wird sie World Aquatics.

  6. Pariser Olympia-Hallenbad

    Die Spiele legen Schwimmen in ein zweckgebautes 50-Meter-Becken, ein Modell spaeterer Hallen.

  7. Kommunaler Hallenboom

    Viele DE/AT/CH-Hallen dieser Generation sind noch das Alltagsbecken.

  8. World Aquatics

    Der neue Name, dasselbe Regelbuch.

Epochen

Meilensteine

Beckenschwimmen als Destination ist ein Stadtbad mit einem Olympia-Mass. Das Wasser ist aelter als beides.

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