Shatt-Grenze
Die legal-geografische Sicherung.
Dünner englischer Kanon, iranische Heilige Verteidigung, Halabja, Diaspora-Riten.
Bildende Geschichte. Opferzahlen sind dokumentierte Spannen. Das ist kein operativer Rat, keine Nationenrangliste und keine Anleitung zu Waffen oder Staatsstreichen.
Karten von Shatt, Khuzestan, Faw und den Tankerspuren sind die vier Bilder, auf die es ankommt.
Englische Nachrichtenkarten von 1991 haben diese Karten aus den 1980er Jahren im öffentlichen Gedächtnis überschrieben.
Die legal-geografische Sicherung.
Invasion und Vertreibung.
Der lange Südkrieg.
Golfschifffahrt als Front.
Eine Stadt auf der Kriminalitätskarte.
Ein großes staatlich gefördertes Filmkorpus sehen englische Zuschauer selten.
Das wichtigste englische Bild – spät und dünn.
Siegessendungen, denen 1988 widersprochen wurde.
Kurdische öffentliche Geschichte.
Die politische Darstellung der USA: Skandal, nicht der Graben.
Die eigentliche englische Aufzeichnung – ungelesen neben Vietnam-Taschenbüchern.
Jährliches Staatsgedenken.
16. März im kurdischen und Menschenrechtskalender.
Ruhige Hallen in LA, London, Stockholm.
Teherans Kriegsmuseen und das Halabja-Denkmal sind die beiden Pole der öffentlichen Geographie.
Es gibt kein englischsprachiges Äquivalent zum Kenotaph – die Lücke ist die Geschichte.