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I Iran-Irak-Krieg

Atlas

Dünner englischer Kanon, iranische Heilige Verteidigung, Halabja, Diaspora-Riten.

Bildende Geschichte. Opferzahlen sind dokumentierte Spannen. Das ist kein operativer Rat, keine Nationenrangliste und keine Anleitung zu Waffen oder Staatsstreichen.

Karten von Shatt, Khuzestan, Faw und den Tankerspuren sind die vier Bilder, auf die es ankommt.

Englische Nachrichtenkarten von 1991 haben diese Karten aus den 1980er Jahren im öffentlichen Gedächtnis überschrieben.

Karten

Shatt-Grenze

Die legal-geografische Sicherung.

Chuzestan 1980-82

Invasion und Vertreibung.

Basra-Faw

Der lange Südkrieg.

Tankerspuren

Golfschifffahrt als Front.

Halabdscha

Eine Stadt auf der Kriminalitätskarte.

Darstellungen

Iranisches Kino zur Heiligen Verteidigung

Ein großes staatlich gefördertes Filmkorpus sehen englische Zuschauer selten.

Westliche Nachrichtenfotos von Gasopfern

Das wichtigste englische Bild – spät und dünn.

Irakisches Staatsfernsehen der 1980er Jahre

Siegessendungen, denen 1988 widersprochen wurde.

Halabja-Denkmal

Kurdische öffentliche Geschichte.

Iran-Contra-Anhörungen

Die politische Darstellung der USA: Skandal, nicht der Graben.

Wissenschaftliche Monographien

Die eigentliche englische Aufzeichnung – ungelesen neben Vietnam-Taschenbüchern.

Rituale

Woche der Heiligen Verteidigung (Iran)

Jährliches Staatsgedenken.

Halabja-Jubiläum

16. März im kurdischen und Menschenrechtskalender.

Diaspora-Denkmäler

Ruhige Hallen in LA, London, Stockholm.

Sprüche

„Das Gift trinken“

„Auferlegter Krieg“

„Heilige Verteidigung“

„Erster Golfkrieg“

Teherans Kriegsmuseen und das Halabja-Denkmal sind die beiden Pole der öffentlichen Geographie.

Es gibt kein englischsprachiges Äquivalent zum Kenotaph – die Lücke ist die Geschichte.

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