Verteiltes Wiederholen — was die Studien wirklich zeigen. Die Evidenzliste nennt die Studien, die atomare Karten wirklich begrenzen.
Die Werte sind relative Ränge in diesem Atlas, keine Labornoten oder offiziellen Grenzen.
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Evidenz
- Vergessenskurve — Ebbinghaus (1885) zeichnete die Ersparnis beim Wiederlernen sinnloser Silben.
- Spacing-Effekt — Cepeda, Pashler, Vul, Wixted und Rohrer (2006, 2008) zeigten, dass der optimale Abstand mit dem Behaltensintervall wächst.
- Expandierender Abruf — Landauer und Bjork stützen: erst eng, dann nach Treffern strecken.
- Leitner-Kästen — Leitners Kastenmethode ist ein manuelles SRS: Treffer nach rechts, Fehler in Kasten eins.
- Klassenraum-Transfer — Dunlosky stuft Übungstests und verteiltes Üben als hoch nützlich ein.
Mechanismen
- Abruf in der Lernphase — Jeder erfolgreiche Abruf ist eine neue Kodierung, keine Fotokopie.
- Wünschenswerte Schwierigkeit — Bjorks wünschenswerte Schwierigkeit: ein mühsamer Abruf hält länger als leichtes Wiederlesen.
- Intervall-Kalibrierung — Zu kurze Abstände verschwenden Zeit; zu lange setzen die Karte zurück.
- Interferenzkontrolle — Atomare Karten senken das Risiko, dass zwei Fakten verdecken, welchen Sie kannten.
Forscher
- Hermann Ebbinghaus — Die Versuche von 1885 und die Vergessenskurve bleiben der Ursprung jeder ehrlichen SRS-Seite.
- Nicholas Cepeda — Cepedas Spacing-Metaanalysen sind das moderne quantitative Rückgrat.
- Piotr Wozniak — SuperMemo und die SM-Algorithmen machten aus Spacing eine tägliche Fälligkeitsqueue.
- Robert Bjork — Wünschenswerte Schwierigkeit erklärt, warum eine etwas späte noch abgerufene Karte mehr wert ist als leichtes Wiederlesen.
Bildungslatlas — kein offizielles Syllabus, kein medizinischer Rat, keine geleakte Sammlung. Verteiltes Wiederholen: Die öffentliche Gliederung im Blick; diese Seite ist Methode, kein Leak.
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