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🎾Hashim Khan vs Nour El Sherbini

Direktvergleich · Squash

#6

Hashim Khan

Pakistan · 1944-1963

VS
Nour El Sherbini
#8

Nour El Sherbini

Ägypten · 2012-heute

Zahl für Zahl

n. v. (Turnier ab 1976) Weltmeistertitel 7+
7 British-Open-Titel 4+
7 Majors gesamt 11+
20 Jahre Elitekarrierespanne 13+ Jahre

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Völliger Gleichstand in den gemessenen Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Hashim Khan auf Platz 6 und Nour El Sherbini auf Platz 8.

Das Plädoyer für Hashim Khan

Der Begründer. Ein Court-Profi aus Nawakille bei Peshawar, der das Spiel als Balljunge auf britischen Armee-Courts lernte, flog Hashim Khan 1951 im Alter von etwa 35 Jahren – sein Geburtsjahr wird zwischen 1914 und 1916 diskutiert – nach England und gewann bei seinem ersten Antritt den British Open. Er holte in acht Jahren sieben British-Open-Titel, den letzten 1958 im Alter von über vierzig, und gewann nach seinem Umzug nach Detroit bis in seine Fünfziger hinein weiterhin nordamerikanische Profiturniere. Der World Open existierte zu seiner Zeit noch nicht, weshalb seine Titelzahl ihn unterschätzt. Sein eigentliches Vermächtnis ist dynastisch: Bruder Azam Khan gewann vier British Opens, Cousin Roshan Khan gewann 1957, Neffe Mohibullah folgte, und Roshans Sohn Jahangir wurde der größte Spieler aller Zeiten. Pakistanisches Squash hielt vier Jahrzehnte lang die Spitze des Sports, und jeder Strang davon führt zu ihm zurück.

Das Plädoyer für Nour El Sherbini

Die prägende Spielerin der ägyptischen Ära und die jüngste Damen-Weltmeisterin der Geschichte, die 2016 mit 20 Jahren ihren ersten Weltmeistertitel gewann, nachdem sie bereits 2012 mit nur 16 Jahren das Finale erreicht hatte – die jüngste Finalistin überhaupt. Bis zur Saison 2024/25 hatte sie sieben Weltmeistertitel gesammelt, nur hinter Nicol Davids Rekord von acht, dazu mehrere British Opens und lange Phasen an der Weltranglistenspitze, die sie sich mit ihren Landsleuten Raneem El Welily, Nouran Gohar und Hania El Hammamy abwechselnd teilte. Ihr Squash ist der klarste Ausdruck des modernen ägyptischen Musters: erstklassige Bewegung kombiniert mit Halten, verschleierten Drops und der Fähigkeit, aus Positionen anzugreifen, in denen frühere Generationen auf Sicherheit gespielt hätten. Sie gewann Junioren-Weltmeistertitel, bevor sie 16 war, und hält sich seit über einem Jahrzehnt an der Spitze – eine ungewöhnliche Langlebigkeit in einem System, das Wunderkinder verschleißt –, und sie ist die Athletin, die am wahrscheinlichsten Ägyptens Flagge ins olympische Turnier 2028 tragen wird.

Weitere Duelle

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