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🎾Jahangir Khan vs Jansher Khan

Direktvergleich · Squash

Jahangir Khan
#1

Jahangir Khan

Pakistan · 1979-1993

VS
Jansher Khan
#3

Jansher Khan

Pakistan · 1986-1998

Zahl für Zahl

6 Weltmeistertitel 8
10 British-Open-Titel 6
16 Majors gesamt 14
14 Jahre Elitekarrierespanne 13 Jahre

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Jahangir Khan führt in 3 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Jahangir Khan auf Platz 1 und Jansher Khan auf Platz 3.

Das Plädoyer für Jahangir Khan

Inhaber der längsten Siegesserie im Profisport: 555 aufeinanderfolgende Matches ungeschlagen über fünf Jahre und acht Monate, von einer British-Open-Finalniederlage gegen Geoff Hunt im November 1981 bis Ross Norman ihn im World-Open-Finale 1986 in Toulouse schlug. Er hatte bereits mit 15 den Amateur-Weltmeistertitel gewonnen und mit 17 im Jahr 1981 den World Open, bis heute jüngster Herren-Weltmeister. Er beendete seine Karriere mit sechs World Opens und zehn aufeinanderfolgenden British Opens von 1982 bis 1991, sechzehn Majors insgesamt, aufgebaut auf einem so präzisen Längenspiel und einer so tiefen Kondition, dass Gegner Begegnungen gegen ihn eher als Verhör denn als Match beschrieben. Sein Sieg 1983 über Gamal Awad dauerte 2 Stunden 46 Minuten, das längste registrierte Wettkampfmatch im Squash. Sohn des großen Roshan Khan und Neffe von Hashim, diente er später als Präsident der World Squash Federation. Niemand sonst im Squash verbindet diesen Höhepunkt mit dieser Dauer.

Das Plädoyer für Jansher Khan

Der erfolgreichste Spieler der Herren-Weltmeisterschaftsgeschichte, mit acht Titeln zwischen 1987 und 1996 – einem mehr als Jahangir – dazu sechs aufeinanderfolgende British Opens von 1992 bis 1997, macht vierzehn Majors. Er sammelte zudem die höchste Zahl an Profitour-Titeln im Herrenspiel überhaupt, vielfach mit 99 beziffert. Trotz des Namens nicht mit der Khan-Dynastie aus Nawakille verwandt, verlor er seine ersten sechs Begegnungen gegen Jahangir und baute sein Spiel dann um Ballbeschaffung und Geduld herum um, bis er die Rivalität umgedreht hatte; über 37 Karrierebegegnungen hinweg beendeten die beiden fast gleichauf. Sein Stil war der reinste Ausdruck von Squash als Zermürbungskampf: außergewöhnliche Courtabdeckung, minimales Risiko und die Bereitschaft, Ballwechsel laufen zu lassen, bis der Gegner zerbrach. Verletzungen und die Anforderungen dieser Methode verkürzten seine Bestzeit, doch zwischen 1992 und 1996 war er praktisch unschlagbar und beendete Pakistans vierzigjährigen Griff auf den Sport.

Weitere Duelle

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