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🎯Raymond van Barneveld vs Trina Gulliver

Direktvergleich · Dart

Raymond van Barneveld
#4

Raymond van Barneveld

Niederlande · 1984–2023

VS
Trina Gulliver
#7

Trina Gulliver

England · 1997–2020

Zahl für Zahl

5 Weltmeistertitel 10
4 BDO/WDF-Weltmeistertitel 10
6 WM-Finals 12+
10+ TV-Major-Titel 20+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Trina Gulliver führt in 4 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Raymond van Barneveld auf Platz 4 und Trina Gulliver auf Platz 7.

Das Plädoyer für Raymond van Barneveld

Der Mann, der Dart in einem Land zum Mainstream-Sport machte, das es kaum gespielt hatte. Der ehemalige Postbote aus Den Haag gewann vier BDO-Weltmeistertitel 1998, 1999, 2003 und 2005, wechselte 2006 zur PDC und gewann das WM-Finale 2007 gegen Phil Taylor 7:6 in einem Sudden-Death-Leg im Circus Tavern – ein bis heute regelmäßig zum besten Match aller Zeiten gewähltes Spiel, in dem er einen Rückstand von 0:3 in Sets aufholte. Fünf Weltmeistertitel aus sechs Finals stellen ihn auf eine Stufe mit Bristow und nur hinter Taylor unter den Männern. Er gewann zudem den Grand Slam of Darts 2012 und die Premier League 2014 unter mehr als zehn TV-Majors. Sein eigentliches Vermächtnis ist national: Niederländische TV-Zuschauerzahlen für seine Matches gingen in die Millionen, die Teilnehmerzahlen explodierten, und der von ihm geöffnete Weg brachte Michael van Gerwen, Jelle Klaasen, Danny Noppert und eine Generation hervor, für die Profidartspieler ein plausibler Berufswunsch war.

Das Plädoyer für Trina Gulliver

Die erfolgreichste Champion des Frauensports und nach Taylor die Spielerin mit der beständigsten Dominanz auf dieser Liste. Gulliver gewann zehn Weltmeistertitel – die ersten sieben in Folge von 2001 bis 2007, dann 2010, 2011 und 2013 – und erreichte mindestens zwölf WM-Finals in einer Karriere, die sie neben ihrer Arbeit als Zimmerin und Schreinerin bestritt. Sie war 2001 die erste Women's World Champion, als die BDO den Titel einführte, und prägte das Turnier über ein Jahrzehnt, dazu eine lange Liste an Winmau-World-Masters-, World-Trophy- und Länderkämpfe-Titeln unter mehr als zwanzig TV- und Major-Titeln. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in den Trophäen: Über weite Strecken ihrer Karriere hatte der Frauensport kaum Preisgeld, kein Fernsehen und keine professionelle Struktur, und sie hielt trotzdem Weltklasseniveau. Jeder spätere Durchbruch – Fallon Sherrock im Alexandra Palace, die PDC Women's Series, Beau Greaves – baut auf der Sichtbarkeit auf, die sie schuf.

Weitere Duelle

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