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🎯Phil Taylor vs Trina Gulliver

Direktvergleich · Dart

#1

Phil Taylor

England · 1988–2018

VS
Trina Gulliver
#7

Trina Gulliver

England · 1997–2020

Zahl für Zahl

16 Weltmeistertitel 10
21 WM-Finals 12+
80+ TV-Major-Titel 20+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Phil Taylor führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Phil Taylor auf Platz 1 und Trina Gulliver auf Platz 7.

Das Plädoyer für Phil Taylor

Der dominanteste Athlet, den je ein Profisport hervorgebracht hat. Taylor gewann 16 Weltmeistertitel – zwei BDO-Titel 1990 und 1992, dann vierzehn PDC-Titel, darunter acht in Folge von 1995 bis 2002 – aus 21 WM-Finals, und sammelte dazu 16 World-Matchplay-Titel und sechs Premier-League-Titel unter mehr als 80 TV-Majors und über 200 Profititeln insgesamt. Er warf 11 im Fernsehen gezeigte Neun-Darter, darunter zwei im selben Match im Premier-League-Finale 2010 gegen James Wade – ein Kunststück, dem sich niemand sonst auch nur angenähert hat. Als junger Lehrling von Eric Bristow gefördert, schlug er seinen Mentor 6:1 im WM-Finale 1990 und baute den Standard des Sports anschließend um sich selbst herum neu auf, indem er TV-Schnitte aus den 90ern in die 100er zog. Noch mit 57 erreichte er WM-Finals, ehe er 2018 gegen Rob Cross verlor, sein letztes Match vor dem Rücktritt. Jede Kennzahl, die der Sport misst, hält oder hielt er.

Das Plädoyer für Trina Gulliver

Die erfolgreichste Champion des Frauensports und nach Taylor die Spielerin mit der beständigsten Dominanz auf dieser Liste. Gulliver gewann zehn Weltmeistertitel – die ersten sieben in Folge von 2001 bis 2007, dann 2010, 2011 und 2013 – und erreichte mindestens zwölf WM-Finals in einer Karriere, die sie neben ihrer Arbeit als Zimmerin und Schreinerin bestritt. Sie war 2001 die erste Women's World Champion, als die BDO den Titel einführte, und prägte das Turnier über ein Jahrzehnt, dazu eine lange Liste an Winmau-World-Masters-, World-Trophy- und Länderkämpfe-Titeln unter mehr als zwanzig TV- und Major-Titeln. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in den Trophäen: Über weite Strecken ihrer Karriere hatte der Frauensport kaum Preisgeld, kein Fernsehen und keine professionelle Struktur, und sie hielt trotzdem Weltklasseniveau. Jeder spätere Durchbruch – Fallon Sherrock im Alexandra Palace, die PDC Women's Series, Beau Greaves – baut auf der Sichtbarkeit auf, die sie schuf.

Weitere Duelle

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