Skip to content

🎯Phil Taylor vs Eric Bristow

Direktvergleich · Dart

#1

Phil Taylor

England · 1988–2018

VS
Eric Bristow
#3

Eric Bristow

England · 1976–2007

Zahl für Zahl

16 Weltmeistertitel 5
21 WM-Finals 10
80+ TV-Major-Titel 20+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Phil Taylor führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Phil Taylor auf Platz 1 und Eric Bristow auf Platz 3.

Das Plädoyer für Phil Taylor

Der dominanteste Athlet, den je ein Profisport hervorgebracht hat. Taylor gewann 16 Weltmeistertitel – zwei BDO-Titel 1990 und 1992, dann vierzehn PDC-Titel, darunter acht in Folge von 1995 bis 2002 – aus 21 WM-Finals, und sammelte dazu 16 World-Matchplay-Titel und sechs Premier-League-Titel unter mehr als 80 TV-Majors und über 200 Profititeln insgesamt. Er warf 11 im Fernsehen gezeigte Neun-Darter, darunter zwei im selben Match im Premier-League-Finale 2010 gegen James Wade – ein Kunststück, dem sich niemand sonst auch nur angenähert hat. Als junger Lehrling von Eric Bristow gefördert, schlug er seinen Mentor 6:1 im WM-Finale 1990 und baute den Standard des Sports anschließend um sich selbst herum neu auf, indem er TV-Schnitte aus den 90ern in die 100er zog. Noch mit 57 erreichte er WM-Finals, ehe er 2018 gegen Rob Cross verlor, sein letztes Match vor dem Rücktritt. Jede Kennzahl, die der Sport misst, hält oder hielt er.

Das Plädoyer für Eric Bristow

Der Spieler, der Dart zum Fernsehsport machte. Der Crafty Cockney gewann fünf Weltmeistertitel 1980, 1981, 1984, 1985 und 1986 aus zehn WM-Finals, dazu fünf Winmau World Masters und zwei News-of-the-World-Titel, und dominierte die Boomjahre so vollständig, dass seine Niederlagen berühmter wurden als seine Siege – Keith Dellers 138er-Checkout, mit dem er ihn 1983 im Finale 6:5 schlug, ist bis heute der bekannteste Moment des Sports. Er war der erste Dartspieler, den auch Leute erkannten, die nie Dart schauten: kreideweißes Hemd, abgespreizter kleiner Finger, eine bewusst kultivierte Arroganz, die Tickets verkaufte. Dartitis traf ihn auf dem Höhepunkt seiner Karriere Mitte der 1980er, und er gewann nie wieder einen Weltmeistertitel, obwohl er 1989, 1990 und 1991 trotz des Leidens Finals erreichte. Anschließend finanzierte er einen jungen Töpfer aus Stoke namens Phil Taylor, der ihn im Finale 1990 schlug. Kein Spieler war für die kommerzielle Existenz des Sports folgenreicher.

Weitere Duelle

Zum kompletten Ranking →