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🎯Raymond van Barneveld vs John Lowe

Direktvergleich · Dart

Raymond van Barneveld
#4

Raymond van Barneveld

Niederlande · 1984–2023

VS
#5

John Lowe

England · 1972–2007

Zahl für Zahl

5 Weltmeistertitel 3
4 BDO/WDF-Weltmeistertitel 3
6 WM-Finals 7
10+ TV-Major-Titel 10+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Raymond van Barneveld führt in 2 von 4 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Raymond van Barneveld auf Platz 4 und John Lowe auf Platz 5.

Das Plädoyer für Raymond van Barneveld

Der Mann, der Dart in einem Land zum Mainstream-Sport machte, das es kaum gespielt hatte. Der ehemalige Postbote aus Den Haag gewann vier BDO-Weltmeistertitel 1998, 1999, 2003 und 2005, wechselte 2006 zur PDC und gewann das WM-Finale 2007 gegen Phil Taylor 7:6 in einem Sudden-Death-Leg im Circus Tavern – ein bis heute regelmäßig zum besten Match aller Zeiten gewähltes Spiel, in dem er einen Rückstand von 0:3 in Sets aufholte. Fünf Weltmeistertitel aus sechs Finals stellen ihn auf eine Stufe mit Bristow und nur hinter Taylor unter den Männern. Er gewann zudem den Grand Slam of Darts 2012 und die Premier League 2014 unter mehr als zehn TV-Majors. Sein eigentliches Vermächtnis ist national: Niederländische TV-Zuschauerzahlen für seine Matches gingen in die Millionen, die Teilnehmerzahlen explodierten, und der von ihm geöffnete Weg brachte Michael van Gerwen, Jelle Klaasen, Danny Noppert und eine Generation hervor, für die Profidartspieler ein plausibler Berufswunsch war.

Das Plädoyer für John Lowe

Der einzige Spieler, der Weltmeistertitel in drei verschiedenen Jahrzehnten gewann – 1979, 1987 und 1993 – aus sieben WM-Finals, in einer Karriere, die die Kneipenära mit der Profizeit verband. Old Stoneface war das technische Gegenstück zu Bristow: unaufgeregt, ausdruckslos, orthodox in Stand und Griff, von Trainern als Musterwurf bewundert. Er gewann zusätzlich zwei Winmau World Masters und einen News-of-the-World-Titel unter mehr als zehn TV-Majors, und am 13. Oktober 1984 warf er den ersten im Fernsehen gezeigten Neun-Darter überhaupt, beim MFI World Matchplay gegen Keith Deller, mit 180, 180 und Triple 17, Triple 18, Doppel 18 zum Abschluss – ein Preisgeld von 102.000 Pfund, eine enorme Summe für jeden britischen Sportler jener Zeit. Er war einer der sechzehn Spieler, die sich 1992 abspalteten und die spätere PDC gründeten, und blieb im Fernsehen bis in seine Fünfziger konkurrenzfähig.

Weitere Duelle

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