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🎯Michael van Gerwen vs Trina Gulliver

Direktvergleich · Dart

Michael van Gerwen
#2

Michael van Gerwen

Niederlande · 2006–heute

VS
Trina Gulliver
#7

Trina Gulliver

England · 1997–2020

Zahl für Zahl

3 Weltmeistertitel 10
5 WM-Finals 12+
25+ TV-Major-Titel 20+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Trina Gulliver führt in 2 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Michael van Gerwen auf Platz 2 und Trina Gulliver auf Platz 7.

Das Plädoyer für Michael van Gerwen

Der beste Spieler der Post-Taylor-Ära und der talentierteste Werfer, den der Sport gesehen hat. Van Gerwen gewann 2006 mit 17 Jahren den Winmau World Masters und wurde damit der jüngste Weltmeister jeder Kategorie zu dieser Zeit, ehe er 2014, 2017 und 2019 aus fünf Finals drei PDC-Weltmeistertitel holte, dazu sieben Premier-League-Kronen und drei World-Matchplay-Titel unter mehr als 25 TV-Majors. Sein statistischer Höhepunkt ist unerreicht: der höchste je im Fernsehen gemessene Drei-Pfeile-Schnitt der Geschichte, 123,40 gegen Michael Smith in der Premier League 2016, und der höchste Schnitt in einem WM-Finale, 114,05 beim Sieg 2017 über Gary Anderson. Er hielt die Nummer-eins-Position der Weltrangliste rund sieben Jahre lang durchgehend ab Anfang 2014. Wo Taylors Dominanz auf unermüdlicher Akkumulation beruhte, gründete van Gerwens auf Geschwindigkeit und einer Scoring-Obergrenze, die niemand sonst erreichte – er wirft schnell, überlegt selten neu und punktet Gegner in seinen besten Momenten schlicht ins Abseits.

Das Plädoyer für Trina Gulliver

Die erfolgreichste Champion des Frauensports und nach Taylor die Spielerin mit der beständigsten Dominanz auf dieser Liste. Gulliver gewann zehn Weltmeistertitel – die ersten sieben in Folge von 2001 bis 2007, dann 2010, 2011 und 2013 – und erreichte mindestens zwölf WM-Finals in einer Karriere, die sie neben ihrer Arbeit als Zimmerin und Schreinerin bestritt. Sie war 2001 die erste Women's World Champion, als die BDO den Titel einführte, und prägte das Turnier über ein Jahrzehnt, dazu eine lange Liste an Winmau-World-Masters-, World-Trophy- und Länderkämpfe-Titeln unter mehr als zwanzig TV- und Major-Titeln. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in den Trophäen: Über weite Strecken ihrer Karriere hatte der Frauensport kaum Preisgeld, kein Fernsehen und keine professionelle Struktur, und sie hielt trotzdem Weltklasseniveau. Jeder spätere Durchbruch – Fallon Sherrock im Alexandra Palace, die PDC Women's Series, Beau Greaves – baut auf der Sichtbarkeit auf, die sie schuf.

Weitere Duelle

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