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🎯John Lowe vs Peter Wright

Direktvergleich · Dart

#5

John Lowe

England · 1972–2007

VS
#10

Peter Wright

Schottland · 1995–heute

Zahl für Zahl

3 Weltmeistertitel 2
7 WM-Finals 3
10+ TV-Major-Titel 8+

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

John Lowe führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt John Lowe auf Platz 5 und Peter Wright auf Platz 10.

Das Plädoyer für John Lowe

Der einzige Spieler, der Weltmeistertitel in drei verschiedenen Jahrzehnten gewann – 1979, 1987 und 1993 – aus sieben WM-Finals, in einer Karriere, die die Kneipenära mit der Profizeit verband. Old Stoneface war das technische Gegenstück zu Bristow: unaufgeregt, ausdruckslos, orthodox in Stand und Griff, von Trainern als Musterwurf bewundert. Er gewann zusätzlich zwei Winmau World Masters und einen News-of-the-World-Titel unter mehr als zehn TV-Majors, und am 13. Oktober 1984 warf er den ersten im Fernsehen gezeigten Neun-Darter überhaupt, beim MFI World Matchplay gegen Keith Deller, mit 180, 180 und Triple 17, Triple 18, Doppel 18 zum Abschluss – ein Preisgeld von 102.000 Pfund, eine enorme Summe für jeden britischen Sportler jener Zeit. Er war einer der sechzehn Spieler, die sich 1992 abspalteten und die spätere PDC gründeten, und blieb im Fernsehen bis in seine Fünfziger konkurrenzfähig.

Das Plädoyer für Peter Wright

Der optisch extravaganteste Champion des Sports und das herausragende Beispiel einer Spätkarriere-Wende. Snakebite verbrachte zwei Jahrzehnte als Journeyman, verschwand zwischenzeitlich ganz vom Zirkus, um außerhalb des Sports zu arbeiten, und kehrte in seinen Vierzigern mit gefärbtem Mohawk, aufgemaltem Schlangenmuster und von seiner Frau gestalteter Garderobe zurück. Er verlor das WM-Finale 2014 gegen Michael van Gerwen, gewann den Titel dann 2020 im Alter von 49 mit einem 7:3 über van Gerwen, und erneut 2022 gegen Michael Smith. Drei WM-Finals, zwei Titel, dazu der World Matchplay 2019 und der UK Open 2017 unter mehr als acht TV-Majors, sowie eine Zeit als Weltranglisten-Erster. Er ist zugleich der ruhelosteste Techniker des Sports, wechselt Darts, Shafts und Flights mitten im Match und trägt Dutzende Setups zu jedem Turnier – das Gegenteil der gängigen Weisheit, ein Profi solle einen Dart finden und ihn nie wechseln.

Weitere Duelle

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