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🏃Jackie Joyner-Kersee vs Haile Gebrselassie

Direktvergleich · Leichtathletik

#8

Jackie Joyner-Kersee

USA · 1984–1998

VS
#9

Haile Gebrselassie

Äthiopien · 1992–2015

Zahl für Zahl

3 Olympische Goldmedaillen 2
4 WM-Goldmedaillen 4

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Jackie Joyner-Kersee führt in 1 von 2 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Jackie Joyner-Kersee auf Platz 8 und Haile Gebrselassie auf Platz 9.

Das Plädoyer für Jackie Joyner-Kersee

Weithin als größte Sportlerin des 20. Jahrhunderts bezeichnet, dominierte Joyner-Kersee die anspruchsvollste Disziplin des Sports. Ihr bei Olympia 1988 in Seoul aufgestellter Siebenkampf-Weltrekord von 7.291 Punkten hält fast vier Jahrzehnte später immer noch und bleibt eine der beständigsten Marken der Leichtathletik. Sie gewann über vier Olympische Spiele drei Goldmedaillen — Siebenkampf 1988 und 1992, Weitsprung 1988 — plus eine Silber- und zwei Bronzemedaillen, dazu vier WM-Titel. Sie war zugleich eine Weltklasse-Weitspringerin mit einer Bestweite von 7,49 m, die zu den besten aller Zeiten zählt, und eine Hürdenläuferin unter 13 Sekunden — eine Bandbreite an Fähigkeiten, die kaum jemand sonst vereint hat. Zeit ihrer gesamten Karriere kämpfte sie gegen Asthma und setzte den Maßstab für die Mehrkämpferin: schnell genug zum Sprinten, stark genug zum Werfen, sprungkräftig genug zum Springen und zäh genug, um all sieben Disziplinen über zwei erschöpfende Tage durchzuziehen.

Das Plädoyer für Haile Gebrselassie

Ein Jahrzehnt lang war Gebrselassie der Langstreckenlauf, und dann erfand er sich auf der Straße neu. Auf der Bahn gewann er den olympischen 10.000-m-Titel 1996 und 2000 — Letzteren in einem der größten Rennen aller Zeiten, mit neun Hundertstelsekunden Vorsprung vor Paul Tergat — und holte von 1993 bis 1999 vier WM-Titel über 10.000 m in Folge. Über seine Karriere hinweg stellte er 27 Weltrekorde auf Distanzen von 2000 m bis zum Marathon auf, eine erstaunliche Bandbreite aus Schnelligkeit und Ausdauer. Aufgestiegen zum Marathon, lief er 2008 in Berlin 2:03:59 und wurde der erste Mann unter 2:04. Seine Duelle mit Tergat und sein strahlender, mit den Armen pumpender Zielsprint machten ihn zu einer der beliebtesten Figuren des Sports. Nur wenige Athleten haben sowohl die 10.000 m als auch den vollen Marathon auf Weltrekordniveau beherrscht; Gebrselassie beherrschte auch alles dazwischen.

Weitere Duelle

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