Skip to content

🏃Usain Bolt vs Haile Gebrselassie

Direktvergleich · Leichtathletik

#1

Usain Bolt

Jamaika · 2004–2017

VS
#9

Haile Gebrselassie

Äthiopien · 1992–2015

Zahl für Zahl

8 Olympische Goldmedaillen 2
11 WM-Goldmedaillen 4

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Usain Bolt führt in 2 von 2 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Usain Bolt auf Platz 1 und Haile Gebrselassie auf Platz 9.

Das Plädoyer für Usain Bolt

Die eindeutigste Nummer eins der Sportgeschichte. Bolt gewann bei drei aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen — Peking 2008, London 2012 und Rio 2016 — 100 m und 200 m, ein Sprint-Triple, dem niemand sonst nahegekommen ist, und beendete seine Karriere mit acht olympischen Goldmedaillen und elf Welttiteln. Seine WM 2009 in Berlin brachte die zwei außergewöhnlichsten Marken der Bahngeschichte hervor: 9,58 über 100 m und 19,19 über 200 m, beide gegenüber seinen eigenen Rekorden verbessert und beide über fünfzehn Jahre später noch unangetastet. Er lief 2012 den Schlussabschnitt für Jamaikas 4x100-m-Staffel in 36,84 — ein weiterer noch bestehender Weltrekord. Über die Zahlen hinaus schaffte Bolt, was seit Owens niemandem gelungen war — er machte Leichtathletik weltweit zum Pflichtprogramm im Fernsehen, füllte Stadien und zog Hunderte Millionen zum 100-m-Finale. In seiner Blütezeit verlor er nur eine Handvoll Finals und nie eines, das auf der größten Bühne zählte. Die Marge an der Spitze jedes Leichtathletik-Rankings gehört ihm.

Das Plädoyer für Haile Gebrselassie

Ein Jahrzehnt lang war Gebrselassie der Langstreckenlauf, und dann erfand er sich auf der Straße neu. Auf der Bahn gewann er den olympischen 10.000-m-Titel 1996 und 2000 — Letzteren in einem der größten Rennen aller Zeiten, mit neun Hundertstelsekunden Vorsprung vor Paul Tergat — und holte von 1993 bis 1999 vier WM-Titel über 10.000 m in Folge. Über seine Karriere hinweg stellte er 27 Weltrekorde auf Distanzen von 2000 m bis zum Marathon auf, eine erstaunliche Bandbreite aus Schnelligkeit und Ausdauer. Aufgestiegen zum Marathon, lief er 2008 in Berlin 2:03:59 und wurde der erste Mann unter 2:04. Seine Duelle mit Tergat und sein strahlender, mit den Armen pumpender Zielsprint machten ihn zu einer der beliebtesten Figuren des Sports. Nur wenige Athleten haben sowohl die 10.000 m als auch den vollen Marathon auf Weltrekordniveau beherrscht; Gebrselassie beherrschte auch alles dazwischen.

Weitere Duelle

Zum kompletten Ranking →