Warum dieser Platz
34 Jahre lang die Antwort auf die Frage, wer am meisten gewonnen hatte, und bis heute der Männerrekordhalter. Der Schwede holte 86 Weltcupsiege – 46 im Riesenslalom, 40 im Slalom –, ohne je ernsthaft eine Abfahrt zu bestreiten, was bedeutete, dass er eine ganze Hälfte der Punktetabelle aufgab und trotzdem den Gesamttitel gewann, drei Jahre in Folge von 1976 bis 1978. In der Saison 1978/79 gewann er 13 Rennen. 1980 in Lake Placid gewann er beide technischen Goldmedaillen, jeweils aus deutlichem Rückstand nach dem ersten Lauf kommend, und er fügte 1978 WM-Titel sowie 1982 in Schladming ein Slalom-Riesenslalom-Double hinzu. Sein Stil war das Argument für Ökonomie: minimale Oberkörperbewegung, kein sichtbarer Aufwand, eine Linie so präzise, dass seine Läufe auf Film langsam wirken, bis die Zwischenzeiten auftauchen. Er war auch der letzte große Champion des geraden Skis und trat 1989 zurück, vier Jahre bevor der Carving-Ski kam.
Karriereprofil
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