Skip to content

⛷️Ingemar Stenmark vs Janica Kostelic

Direktvergleich · Ski Alpin

Ingemar Stenmark
#2

Ingemar Stenmark

Schweden · 1973-1989

VS
Janica Kostelic
#9

Janica Kostelic

Kroatien · 1998-2007

Zahl für Zahl

86 Weltcupsiege 30
3 Gesamtweltcuptitel 3
3 WM-Goldmedaillen 4
2 Olympiasiege 4
2 Olympische Medaillen 6

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Janica Kostelic führt in 3 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Ingemar Stenmark auf Platz 2 und Janica Kostelic auf Platz 9.

Das Plädoyer für Ingemar Stenmark

34 Jahre lang die Antwort auf die Frage, wer am meisten gewonnen hatte, und bis heute der Männerrekordhalter. Der Schwede holte 86 Weltcupsiege – 46 im Riesenslalom, 40 im Slalom –, ohne je ernsthaft eine Abfahrt zu bestreiten, was bedeutete, dass er eine ganze Hälfte der Punktetabelle aufgab und trotzdem den Gesamttitel gewann, drei Jahre in Folge von 1976 bis 1978. In der Saison 1978/79 gewann er 13 Rennen. 1980 in Lake Placid gewann er beide technischen Goldmedaillen, jeweils aus deutlichem Rückstand nach dem ersten Lauf kommend, und er fügte 1978 WM-Titel sowie 1982 in Schladming ein Slalom-Riesenslalom-Double hinzu. Sein Stil war das Argument für Ökonomie: minimale Oberkörperbewegung, kein sichtbarer Aufwand, eine Linie so präzise, dass seine Läufe auf Film langsam wirken, bis die Zwischenzeiten auftauchen. Er war auch der letzte große Champion des geraden Skis und trat 1989 zurück, vier Jahre bevor der Carving-Ski kam.

Das Plädoyer für Janica Kostelic

Die größte Meisterschaftsfahrerin der alpinen Geschichte, aus einem Land ohne Skikultur, ohne Verbandsgeld und fast ohne für Weltcuprennen geeignete Berge. Kostelic trainierte quer durch Europa aus einem Familienauto heraus, mit ihrem Vater als Trainer, und gewann 2002 in Salt Lake City Gold in Riesenslalom, Kombination und Slalom sowie Silber im Super-G – vier Medaillen bei einem einzigen Spiele, die größte Ausbeute, die je ein alpiner Skifahrer geholt hat, und eine Bilanz, an die keine Frau herankommt. Sie verteidigte 2006 in Turin den Kombinationstitel für ihr viertes olympisches Gold, gleichauf mit Kjetil André Aamodt an der Spitze der Allzeitliste des Sports. Sie gewann drei Gesamt-Kristallkugeln und 30 Weltcuprennen sowie 2003 bei der WM in St. Moritz einen Dreifachsieg. Sie trat mit 25 nach neun Knieoperationen und einer Schilddrüsenerkrankung zurück, nachdem sie mit einem zweimal praktisch neu aufgebauten Körper alles gewonnen hatte, was verfügbar war.

Weitere Duelle

Zum kompletten Ranking →