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🧠Vorsichtsmaßnahmen

Nach Schlaganfall · Die Erholung nach Schlaganfall stützt sich auf die Neuroplastizität des Gehirns, um Bewegung, Kommunikation und Alltagsfunktionen neu zu erlernen — oft über einen Rehabilitationsprozess von vielen Monaten.

Bestimmte Praktiken werden während der Schlaganfall-Rehabilitation häufig abgeraten, weil sie Stürze, andere Verletzungen oder die Verfestigung kompensatorischer Bewegungsmuster riskieren, die langfristige Erholung einschränken können.

Weil Schlaganfallüberlebende ein erhöhtes Sturzrisiko und in manchen Fällen rezidivierenden Schlaganfall tragen, ist Warnzeichen-Bewusstsein ein besonders wichtiger Teil eines sicheren Rehabilitationsprozesses.

Welche Programme normalerweise vermeiden

Fortgeschrittene Mobilitätsaufgaben ohne angemessene Aufsicht

Stehen, Transfers oder Gehaufgaben über das aktuell freigegebene Unabhängigkeitsniveau hinaus ohne Aufsicht zu versuchen, wird angesichts erhöhten Sturzrisikos in der Regel abgeraten.

Übermäßige Nutzung der unbetroffenen Seite

Gewohnheitsmäßige Kompensation mit der unbetroffenen Extremität für alle Aufgaben wird, wo angemessen und sicher, abgeraten, da dies Umlernen und Erholung auf der betroffenen Seite einschränken kann.

Neue oder verschlechterte Schlaganfallsymptome ignorieren

Neue Schwäche, Sprachveränderungen oder Gesichtsasymmetrie als nicht zum ursprünglichen Schlaganfall gehörend abzutun, wird abgeraten — sie können ein neues oder rezidivierendes Ereignis anzeigen, das Notfallversorgung erfordert.

Sekundärpräventionsmaßnahmen auslassen

Blutdruckkontrolle, verordnete Medikamente oder andere Sekundärprävention zu vernachlässigen, wird in der Regel abgeraten, da diese das Risiko eines zweiten Schlaganfalls wesentlich senken.

Längere Immobilität der betroffenen Extremität

Längere Lagerung der betroffenen Extremität ohne Bewegung wird in der Regel abgeraten, da dies Steifigkeit, Spastik und sekundäre Gelenkprobleme fördern kann.

Wann sollte man aufhören und neu bewerten?

Neue neurologische Symptome

Jede neue Schwäche, Sprachstörung, Gesichtsasymmetrie oder schwerer Kopfschmerz während der Rehabilitation erfordert sofortiges Stoppen der Aktivität und Notfallversorgung.

Sturz oder Beinahe-Sturz beim Üben

Jeder Sturz oder Beinahe-Sturz während einer Rehabilitationseinheit sollte Pause und Neubewertung der Aufgabenschwierigkeit und erforderlichen Aufsicht auslösen.

Brustschmerz oder unregelmäßiger Herzschlag

Kardiovaskuläre Symptome während Übungen erfordern sofortiges Stoppen der Aktivität und medizinische Hilfe.

Deutliche Zunahme von Spastik oder Schmerz

Eine plötzliche, deutliche Zunahme von Muskelsteifigkeit oder Schmerz während einer Sitzung sollte dem Rehabilitationsteam zur Neubewertung gemeldet werden.

Diese allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen spiegeln weit verbreitete Prinzipien der Schlaganfall-Rehabilitation wider und ersetzen nicht die individuelle Beratung durch ein Schlaganfall-Rehabilitationsteam.

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