Passive Beweglichkeitsübung
●○○○○2 × 10 pro Gelenk
Gelenke der betroffenen Extremität sanft durch einen angenehmen Bewegungsumfang bewegen, in frühen Phasen oft durch Betreuer oder Therapeut unterstützt.
Nach Schlaganfall · Die Erholung nach Schlaganfall stützt sich auf die Neuroplastizität des Gehirns, um Bewegung, Kommunikation und Alltagsfunktionen neu zu erlernen — oft über einen Rehabilitationsprozess von vielen Monaten.
Übungen nach Schlaganfall betonen aufgabenspezifisches Üben und Wiederholung, da Evidenz konsistent unterstützt, dass bedeutsame, wiederholte funktionelle Bewegungspraxis die neuroplastischen Veränderungen antreibt, die motorischer Erholung zugrunde liegen.
Programme sind hochgradig individualisiert nach spezifischem Muster und Schwere der Beeinträchtigung und kombinieren Kräftigung, Koordination und Gleichgewichtsarbeit mit Übung realer Aufgaben wie Greifen, Stehen und Gehen.
2 × 10 pro Gelenk
Gelenke der betroffenen Extremität sanft durch einen angenehmen Bewegungsumfang bewegen, in frühen Phasen oft durch Betreuer oder Therapeut unterstützt.
3 × 10
Mit dem betroffenen Arm zu einem Ziel greifen, bei Bedarf leichte Unterstützung durch die andere Hand oder Therapeut.
3 × 8–10
Vom stabilen Stuhl aufstehen mit möglichst symmetrischer Gewichtsbelastung auf beiden Beinen.
3 × 20–30 s
Mit Gewichtsverlagerung auf das betroffene Bein stehen und stabile Stütze halten, gleichmäßige Belastung fokussieren.
3 × 10 Wiederholungen einer funktionellen Aufgabe
Eine spezifische funktionelle Aufgabe, etwa Greifen und Loslassen eines Gegenstands, wiederholt mit der betroffenen Hand üben.
2 × 5–10 Minuten
Gehen mit angemessener Unterstützung wie Geländer, Rollator oder Therapeut, Fokus auf symmetrische Schritte.
3 × 8 pro Bein
Auf eine niedrige Stufe steigen mit kontrollierter Gewichtsverlagerung durch das betroffene Bein.
2 × 5 Minuten
Gehen während einer einfachen Nebenaufgabe, etwa einen Gegenstand tragen oder Fragen beantworten, um reale Gleichgewichts- und Aufmerksamkeitsanforderungen zu trainieren.
Mit verbesserter Motorik verlaufen Übungen typischerweise von passiver und assistierter Bewegung zu aktiver, widerstandsfähiger und zunehmend komplexer aufgabenspezifischer Praxis, die reale Alltagsaktivitäten widerspiegelt.