Verwenden Sie diese als Lektüre-Checkliste neben den vollständigen Themenseiten – nicht als ärztliche Genehmigung.
Nur pädagogische Zusammenfassung.
Rote Fahnen
- Neue plötzliche Schwäche, Gesichtsasymmetrie oder SprachstörungDies sind klassische Warnzeichen eines neuen oder rezidivierenden Schlaganfalls (oft durch das FAST-Akronym gemerkt) und erfordern sofortige Notfallversorgung.
- Plötzlicher schwerer KopfschmerzEin neuer, ungewöhnlich starker Kopfschmerz kann auf ein hämorrhagisches Ereignis hinweisen und rechtfertigt dringende Abklärung — besonders bei Schlaganfallrisikofaktoren.
- Neue SchluckstörungNeue oder zunehmende Schluckschwierigkeit weckt Besorgnis wegen Aspirationsrisiko und löst typischerweise eine Schluckbeurteilung aus, bevor die orale Nahrungsaufnahme wie gewohnt fortgesetzt wird.
- Zeichen einer BeinvenenthromboseSchwellung, Wärme und Schmerz in einem Bein während der Erholung, besonders bei reduzierter Mobilität, wecken Besorgnis wegen tiefer Beinvenenthrombose und erfordern zeitnahe medizinische Abklärung.
Wann soll man aufhören?
- Neue neurologische SymptomeJede neue Schwäche, Sprachstörung, Gesichtsasymmetrie oder schwerer Kopfschmerz während der Rehabilitation erfordert sofortiges Stoppen der Aktivität und Notfallversorgung.
- Sturz oder Beinahe-Sturz beim ÜbenJeder Sturz oder Beinahe-Sturz während einer Rehabilitationseinheit sollte Pause und Neubewertung der Aufgabenschwierigkeit und erforderlichen Aufsicht auslösen.
- Brustschmerz oder unregelmäßiger HerzschlagKardiovaskuläre Symptome während Übungen erfordern sofortiges Stoppen der Aktivität und medizinische Hilfe.
- Deutliche Zunahme von Spastik oder SchmerzEine plötzliche, deutliche Zunahme von Muskelsteifigkeit oder Schmerz während einer Sitzung sollte dem Rehabilitationsteam zur Neubewertung gemeldet werden.
Kontrollpunkte für die Rückkehr
- Verbesserte standardisierte Motor- und FunktionsscoresSinnvolle Verbesserung bei Instrumenten wie Fugl-Meyer-Assessment oder Functional Independence Measure zeigt messbaren Erholungsfortschritt.
- Sichere, angemessen beaufsichtigte MobilitätGehen und Transfers sollten sicher auf dem angemessenen Assistenzniveau ausgeführt werden, bevor weniger beaufsichtigte Aktivität folgt.
- Ausreichendes Gleichgewicht und SturzrisikomanagementGleichgewichtstests und Sturzgeschichte sollten die Bereitschaft für mehr Unabhängigkeit im Alltag unterstützen.
- Stabiler SekundärpräventionsplanBlutdruck, relevante Erkrankungen und verordnete Medikamente sollten gut gemanagt sein, um das Risiko eines erneuten Ereignisses zu senken.