Warum dieser Platz
Die dominante technische Fahrerin ihrer Generation und Inhaberin der außergewöhnlichsten Einzelsaison im Frauenskisport vor Shiffrin. In der Saison 1988/89 gewann Schneider 14 der 16 Rennen, die sie bestritt, eine Siegquote, an die keine Frau herankommt, und sie beendete ihre Karriere mit 55 Weltcupsiegen und drei Gesamt-Kristallkugeln in den Jahren 1989, 1994 und 1995. 1988 in Calgary gewann sie Slalom und Riesenslalom; 1994 in Lillehammer, sechs Jahre und eine schwere Knieverletzung später, gewann sie erneut den Slalom und fügte Silber und Bronze hinzu, was ihre olympische Karrierebilanz auf fünf Medaillen bei drei Spielen brachte. Sie war 1987 Weltmeisterin im Riesenslalom und gewann 1989 in Vail zwei Goldmedaillen. Ihre Riesenslalomtechnik – ruhig, endlos geduldig mit dem Druck im Bogen – war das Modell, das die Schweizer Trainerausbildung zwei Jahrzehnte lang lehrte.
Karriereprofil
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