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⛷️Hermann Maier vs Vreni Schneider

Direktvergleich · Ski Alpin

Hermann Maier
#6

Hermann Maier

Österreich · 1996-2009

VS
Vreni Schneider
#10

Vreni Schneider

Schweiz · 1984-1995

Zahl für Zahl

54 Weltcupsiege 55
4 Gesamtweltcuptitel 3
3 WM-Goldmedaillen 3
2 Olympiasiege 3
4 Olympische Medaillen 5

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Vreni Schneider führt in 3 von 5 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Hermann Maier auf Platz 6 und Vreni Schneider auf Platz 10.

Das Plädoyer für Hermann Maier

Der Herminator, ein Maurer, den die österreichische Skiakademie als Jugendlicher wegen zu geringer Größe abgelehnt hatte, der mit 23 in den Weltcup kam und sofort neu definierte, wie hart ein Fahrer angreifen konnte. Maier gewann 54 Weltcuprennen und vier Gesamttitel in den Jahren 1998, 2000, 2001 und 2004, und seine 2.000 Punkte 1999/2000 blieben 23 Jahre lang Männerrekord. Seine prägendste Woche kam 1998 in Nagano: ein katastrophaler Sturz in der Abfahrt, bei dem er bei voller Geschwindigkeit durch zwei Sicherheitszäune der Hakuba-Strecke geschleudert wurde und der weltweit wiederholt gezeigt wurde, gefolgt drei Tage später von Gold in Super-G und Riesenslalom. Im August 2001 kostete ihn ein Motorradunfall beinahe das rechte Bein; er verpasste zwei Saisonen, kehrte 2003 zurück, gewann in seiner Comeback-Saison die Super-G-Kugel und im Jahr darauf den Gesamttitel. Niemand im Sport hat sich je von mehr erholt.

Das Plädoyer für Vreni Schneider

Die dominante technische Fahrerin ihrer Generation und Inhaberin der außergewöhnlichsten Einzelsaison im Frauenskisport vor Shiffrin. In der Saison 1988/89 gewann Schneider 14 der 16 Rennen, die sie bestritt, eine Siegquote, an die keine Frau herankommt, und sie beendete ihre Karriere mit 55 Weltcupsiegen und drei Gesamt-Kristallkugeln in den Jahren 1989, 1994 und 1995. 1988 in Calgary gewann sie Slalom und Riesenslalom; 1994 in Lillehammer, sechs Jahre und eine schwere Knieverletzung später, gewann sie erneut den Slalom und fügte Silber und Bronze hinzu, was ihre olympische Karrierebilanz auf fünf Medaillen bei drei Spielen brachte. Sie war 1987 Weltmeisterin im Riesenslalom und gewann 1989 in Vail zwei Goldmedaillen. Ihre Riesenslalomtechnik – ruhig, endlos geduldig mit dem Druck im Bogen – war das Modell, das die Schweizer Trainerausbildung zwei Jahrzehnte lang lehrte.

Weitere Duelle

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