Jahrhundertelang war das Kirchenbuch die Datei. Dann nahm der Staat die Datei und ließ der Kirche das Theater.
Neue humanistische und gestreamte Reveals tun immer noch den alten Job: Zeugen schaffen.
Zeitlinie
- Taufnamen
Ein christlicher Name als Eintritt in ein Volk — der tiefe Hintergrund der Taufe.
- Taufbecken + Pfarrbuch
Zeremonie und Eintrag waren oft derselbe Nachmittag.
- Englische Pfarrregister
Das Buch wird zum Instrument der Krone ebenso wie der Kirche.
- Standesamtliche Eintragung
Eine zweite, säkulare Zeremonie im Amt.
- Krankenhausgeburten
Das erste Publikum ist oft ein Armbanddrucker.
- Humanistische Namensgebungen
Ausdrücklich nichtreligiöse öffentliche Willkommen in Teilen Europas.
- Livestream-Reveals
Plattformen als neue Pfarrvorhalle.
- Anerkennungen des Gebrauchsnamens
Manche Gemeinschaften fügen eine spätere Zeremonie für einen gewählten Namen hinzu — meist noch außerrechtlich.
Epochen
- Liturgisch — Name als sakramentsnah — Die Zeichenkette tritt in eine kosmische Geschichte ein, an die die Familie glaubt.
- Pfarrei-zivil — Zwei Bücher — Kirche und Staat divergieren.
- Krankenhaus — Zuerst das Armband — Der Ritus hinkt der Datei hinterher.
- Plattform — Kommentare als Zeugen — Öffentlichkeit ohne Gebäude.
Umbruche
- Von der Kirche-als-Datei zur Kirche-als-Theater 19th–20th c. — Die Taufe behielt Bedeutung und verlor das Monopol auf Legalität.
- Von lokalen Gästen zu globalen Kommentaren 2010s — Der Zeugenmaßstab explodierte; die Tiefe der Verpflichtung schrumpfte.
- Von einmalig zu Umbenennungsriten Late 20th c.– — Zeremonien für gewählte Erwachsenennamen erscheinen neben Kinderriten.
Die dauerhafte Funktion ist Öffentlichkeit. Die Kostüme wechseln.