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Namenszeremonien

Geschichte

Von Taufbecken und Tempeln zur Nummer am Standesamt.

Jahrhundertelang war das Kirchenbuch die Datei. Dann nahm der Staat die Datei und ließ der Kirche das Theater.

Neue humanistische und gestreamte Reveals tun immer noch den alten Job: Zeugen schaffen.

Zeitlinie

  1. Taufnamen

    Ein christlicher Name als Eintritt in ein Volk — der tiefe Hintergrund der Taufe.

  2. Taufbecken + Pfarrbuch

    Zeremonie und Eintrag waren oft derselbe Nachmittag.

  3. Englische Pfarrregister

    Das Buch wird zum Instrument der Krone ebenso wie der Kirche.

  4. Standesamtliche Eintragung

    Eine zweite, säkulare Zeremonie im Amt.

  5. Krankenhausgeburten

    Das erste Publikum ist oft ein Armbanddrucker.

  6. Humanistische Namensgebungen

    Ausdrücklich nichtreligiöse öffentliche Willkommen in Teilen Europas.

  7. Livestream-Reveals

    Plattformen als neue Pfarrvorhalle.

  8. Anerkennungen des Gebrauchsnamens

    Manche Gemeinschaften fügen eine spätere Zeremonie für einen gewählten Namen hinzu — meist noch außerrechtlich.

Epochen

Umbruche

Die dauerhafte Funktion ist Öffentlichkeit. Die Kostüme wechseln.

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