Eine Namenszeremonie ist der Weg, auf dem eine private Wahl zur öffentlichen sozialen Tatsache wird: Zeugen hören die Zeichenkette und verpflichten sich, sie zu gebrauchen.
Die Taufe (Christening) ist der Leitartikel, weil sie der englischsprachige Ritus ist, zu dem die meisten Leser schon ein Bild haben — Wasser, ein Taufbecken, ein christlicher Name. Sie ist nicht der einzige Ritus, und sie ist nicht immer der rechtliche Moment.
Die Eintragung beim Standesamt ist ebenfalls eine Zeremonie, nur eine unter Neonlicht. Diese Seite hält beides, und sie wird keinen Ritus als Zauber behandeln, der Schicksal in die Striche sperrt.
Profil
Sieben Kapitel
Geschichte
Von Taufbecken und Tempeln zur Nummer am Standesamt.
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Wissenschaft
Anthropologie der Namensgebungsriten — was sie sozial tun.
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Handwerk
Einen Namensritus planen, ohne ihn mit dem Standesamt zu verwechseln.
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Kultur
Warum Kulturen sich versammeln, wenn ein Name per E-Mail gehen könnte.
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Trends
Riten sind langsame Kultur; Ankündigungstechnik ist schnell.
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Stimmen
Menschen, die Riten ernst als soziale Tatsachen nehmen.
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Weltweit
Eine kleine Weltreise der Namensgebungsversammlungen.
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