Fundamentstress
In den Anfangsjahren der Reichsmark herrschte oft eine Mischung aus Münzmangel, Kriegsfinanzierung oder fragmentierter Banknotenausgabe.
Reichsmark · Deutschlands Zwischenkriegs- und Kriegswährung – geboren aus der Hyperinflation, endete 1948 mit der Reform.
Jede dauerhafte Währung hat Narben. Die Krisen der Reichsmark lehren mehr über Institutionen als jedes ruhige Jahrzehnt.
Bei den folgenden Episoden handelt es sich um historische Zusammenfassungen für den Kontext, nicht um Vorhersagen über den nächsten Schritt.
In den Anfangsjahren der Reichsmark herrschte oft eine Mischung aus Münzmangel, Kriegsfinanzierung oder fragmentierter Banknotenausgabe.
Krieg, Depression oder Dekolonisierung erzwangen Änderungen der Konvertibilität.
Die hohe Inflation stellte auf die Probe, ob die Einheit eine verlässliche Rechnungseinheit blieb.
Eine verteidigte Bindung oder ein plötzlicher Float führten zu Bilanzschäden.
Bankpleiten führten zu Geldmarkt- und Währungsstress.
GFC-, Pandemie- oder Sanktionsepisoden, die durch Dollarfinanzierung oder Rohstoffe übertragen werden.
Peg-Versprechen gelten nur so lange, wie es die Reserven und die Politik zulassen.
Deviseninkongruenzen bei Banken und Unternehmen führen dazu, dass Währungsschwankungen zu Krisen führen.
Überraschende Regimewechsel verstärken das Überschießen.
Sogar Nicht-Dollar-Währungen spüren die US-Zins- und Liquiditätszyklen.
Wie grob bewegen sich die Preise in dieser Einheit?
Typische Turbulenzen im Vergleich zu großen Konkurrenten (relativ).
Abhängigkeit von ausländischem Kapital zur Finanzierung von Defiziten.
Offizielle Vermögenswerte, die für Intervention oder Vertrauen zur Verfügung stehen.
Wie klar verstehen Märkte die Reaktionsfunktion?