Großrechner und Stapelverarbeitung
Frühe Programme wurden als Stapel von Lochkarten eingereicht und oft über Nacht in Stapeln ausgeführt, sodass ein einziger Tippfehler einen Programmierer einen ganzen Tag Wartezeit kosten konnte. Mathematiker, und in großer Zahl Frauen, wechselten direkt von Handrechnungen in diese neue 'Programmierarbeit', da sie als klerikal und detailorientiert statt prestigeträchtig galt. FORTRAN (1957) und COBOL (1959) setzten sich in diesem Jahrzehnt durch, und die schiere Schwierigkeit, verlässliche große Systeme auf dieser Hardware zu bauen, bereitete die 'Softwarekrise' vor, die die nächste Ära zu benennen und zu lösen versuchen würde.