Zwei Reporter allein stürzten einen Präsidenten.
Woodward und Bernstein zählten. Ebenso Sirica, Dean, der Senat, Cox, Jaworski und der Supreme Court.
Was nach Fords Begnadigung offen bleibt, welche Watergate-Mythen die Bänder schon schlossen, und wie der Name noch genutzt wird.
Dunklere Zellen bedeuten einen hoeheren Wert auf dieser Kennzahl.
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Ein politischer Skandal, der mit einem Einbruch am 17. Juni 1972 in die Büros des Democratic National Committee im Washingtoner Watergate-Komplex begann und zur Vertuschung des Weißen Hauses wurde. Er endete mit Präsident Richard Nixons Rücktritt am 9. August 1974 und Verurteilungen vieler Mitarbeiter und Einbrecher.
Fünf Männer in den DNC-Büros, darunter James McCord vom CRP. Sie waren an E. Howard Hunt und G. Gordon Liddy geknüpft. Der Einbruch war eine politische Aufklärungsoperation, kein zufälliger Diebstahl. Der Skandal war das Lügen, das folgte.
Die Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein hielten mit Chefredakteur Ben Bradlee 1972–73 Verbindungen zwischen den Einbrechern, CRP-Bargeld und dem Weißen Haus im Blatt. Eine FBI-Quelle, später als Mark Felt benannt, half. Das Blatt handelte nicht allein: Gerichte und Kongress bauten die öffentliche Akte.
Am 20. Oktober 1973 befahl Nixon, Sonderermittler Archibald Cox zu entlassen, weil dieser auf den Bändern des Weißen Hauses bestand. Attorney General Elliot Richardson und Deputy William Ruckelshaus traten zurück, statt zu gehorchen. Solicitor General Robert Bork führte die Entlassung aus. Die Krise erzwang einen neuen Ermittler und vertiefte das Amtsenthebungsgespräch.
Nachdem der Supreme Court in United States v. Nixon (24. Juli 1974) die Herausgabe der Bänder anordnete, zeigte das Gespräch vom 23. Juni 1972 (‚Smoking Gun‘), dass er sich einem Versuch anschloss, das FBI zu stoppen. Das House Judiciary Committee hatte Amtsenthebungsartikel gebilligt. Eine Verurteilung im Senat schien gewiss. Er trat am 9. August 1974 zurück.
Nein. Präsident Gerald Ford begnadigte ihn am 8. September 1974 für Bundesdelikte, die er ‚begangen hat oder begangen haben mag‘. Viele Untergebene wurden verurteilt. Jene Spaltung ist der Grund, warum dieser Atlas den Status gemischt markiert.
Die Vertuschung ist als Tatsache geschlossen. Die Gerechtigkeit der Begnadigung ist als Argument nicht geschlossen.
Die Erinnerung bevorzugt noch zwei Reporter in einem Parkhaus gegenüber einem Supreme-Court-Syllabus.
Zwei Reporter allein stürzten einen Präsidenten.
Woodward und Bernstein zählten. Ebenso Sirica, Dean, der Senat, Cox, Jaworski und der Supreme Court.
Es war nur ein drittklassiger Einbruch.
Das war die Linie des Weißen Hauses 1972. Die Bänder zeigen eine Vertuschung politischer Aufklärungsarbeit, geknüpft an das CRP.
Nixon wurde vor einem Strafgericht verurteilt.
Er trat zurück und wurde begnadigt. Untergebene wurden verurteilt. Gemischt ist der richtige Status.
Deep Throat war ein Kompositum oder eine Fiktion.
2005 wurde die Quelle als W. Mark Felt identifiziert. Der Parkhausmythos war real genug; er war nie der ganze Fall.
Spiegel- und FAZ-Korrespondenten behandelten Watergate als lokale Geografie der Hauptstadt: ein Komplex, ein Gericht und ein Blatt. Reisefeatures fotografieren noch das Schild.
Deutsche, österreichische und Schweizer Programme setzen Die Unbestechlichen als Schrift. Primärquellen sind die Anhörungen und das Gutachten — eine Unterscheidung, die Zeit und NZZ in Methodenstücken noch ziehen.
Von Berlin bis Wien hängen Blätter das Suffix an lokale Skandale. Der Export ist das Wort, nicht die Gesetzeswelle 1974.
Watergate bleibt eine gemischte Civic-Akte: eine dokumentierte Vertuschung, ein Rücktritt, eine Begnadigung und Gesetze, die noch strukturieren, wie ein Skandal benannt wird.
Enzyklopädie öffentlicher Akten. Keine Rechtsberatung. Keine Anleitung. Keine grafischen Details. Kriege gehören in einen anderen Atlas.