Ein Name, der in Seoul mühelos ist, kann in Manchester ein Rätsel sein. Das ist Phonologie, keine Seelenqualität.
Tonsprache, Vokalharmonie und Klick-Inventare schreiben die Leichtigkeitskarte jeweils neu.
Regionen
- Englischsprachige Länder — Akzentzählende Ohren
Reduktion unbetonter Silben zerlegt viele importierte Namen.
- Korea — Hangul-Transparenz
Die Schreibweise sagt den Klang meist voraus; Hanja-Lesungen fügen ein zweites phonetisches Leben hinzu.
- Japan — Moren-Timing
Fremdnamen werden in ein KV-Muster gefügt — eine systematische „Fehlaussprache“.
- Arabischsprachige Regionen — Emphatika und Qāf
Romanisierung verbirgt Kontraste, die Englisch nicht hören kann.
- Westafrika (Yoruba, Igbo, Akan) — Ton als Bedeutung
Ton kann Namen unterscheiden, die in ASCII identisch aussehen.
- Island — Flexionsendungen
Ein Name muss in mehreren grammatischen Fällen richtig klingen, nicht nur im Nominativ.
Gesetze
- Isländischer Grammatiktest Island — Phonologie trifft Morphologie: Der Name muss sich beugen.
- Jinmeiyō-Lesungen Japan — Rechtliche Zeichen, soziale Lesungen — zwei phonetische Schichten.
- Transkriptionsstandards ICAO-Pässe — Maschinenlesbare Namen plätten Klang in ein begrenztes lateinisches Set.
- Marken-Klangähnlichkeiten Viele Rechtsordnungen — Phonetische Ähnlichkeit kann eine Marke blockieren, auch wenn Schreibweisen differieren.
Weltweite Phonetik beginnt mit „leicht für wen?“