Mikkel Hansen
Magnus Wislander
Zahl für Zahl
Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.
Das Urteil
Mikkel Hansen führt in 2 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Mikkel Hansen auf Platz 2 und Magnus Wislander auf Platz 3.
Das Plädoyer für Mikkel Hansen
Der prägende Rückraumwerfer der 2010er-Jahre und der Spieler, der Dänemark von einer guten Handballnation zur dominanten machte. Hansen wurde dreimal zum IHF-Weltspieler des Jahres gewählt, 2011, 2015 und 2018, was den Männerrekord egalisiert, und holte olympisches Gold in Rio 2016 als bester Torschütze des Turniers, Silber in Tokio und erneut Gold in Paris 2024 im letzten Spiel seiner Karriere. Er war zentral für drei aufeinanderfolgende Weltmeistertitel, 2019, 2021 und 2023, und sein Europameistertitel kam 2012, als Dänemark in Belgrad Serbien besiegte und er zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde. Ein Linkshänder, der aus deutlich mehr als neun Metern mit einem flachen, gewaltigen Abschluss warf und wie ein Spielmacher passte, gewann er 2011 mit Barcelona die Champions League und war danach ein Jahrzehnt lang die Achse von Paris Saint-Germain. Er ist Dänemarks Rekordtorschütze in der Nationalmannschaft und beendete seine Karriere mit 36.
Das Plädoyer für Magnus Wislander
2000 von der IHF zum Handballspieler des Jahrhunderts gewählt, und der Mann, der aus dem Kreisläufer von einem Körper eine Position machte. Als Kreisspieler mit den Händen eines Spielmachers erzielte, blockte und passte Wislander über zwölf Saisons aus dem Sechs-Meter-Chaos für THW Kiel und gewann die Serie von Bundesligatiteln, die Kiel zum größten Klub des Sports machte. Mit Schwedens Bengan Boys gewann er Weltmeistertitel 1990 und 1999 sowie vier Europameistertitel in Folge, 1994, 1998, 2000 und 2002, bis heute der Rekord für eine Männer-Nationalmannschaft. Die Lücke in seiner Bilanz ist die größte der Handballgeschichte: Schweden verlor drei olympische Finals hintereinander, gegen die Vereinte Mannschaft 1992, Kroatien 1996 und Russland 2000, und Wislander beendete seine Karriere nach fast 400 Länderspielen mit drei Silbermedaillen und ohne Gold. Fragt man Trainer, welchen Spieler vor 2000 sie zuerst um ein Team herum aufbauen würden, fällt sein Name immer noch zuerst.