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🤾Magnus Wislander vs Ivano Balic

Direktvergleich · Handball

Magnus Wislander
#3

Magnus Wislander

Schweden · 1983-2005

VS
Ivano Balic
#6

Ivano Balic

Kroatien · 1998-2015

Zahl für Zahl

0 Olympisches Gold 1
3 (alle Silber) Olympische Medaillen 1
2 Weltmeistertitel 1

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Magnus Wislander führt in 2 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Magnus Wislander auf Platz 3 und Ivano Balic auf Platz 6.

Das Plädoyer für Magnus Wislander

2000 von der IHF zum Handballspieler des Jahrhunderts gewählt, und der Mann, der aus dem Kreisläufer von einem Körper eine Position machte. Als Kreisspieler mit den Händen eines Spielmachers erzielte, blockte und passte Wislander über zwölf Saisons aus dem Sechs-Meter-Chaos für THW Kiel und gewann die Serie von Bundesligatiteln, die Kiel zum größten Klub des Sports machte. Mit Schwedens Bengan Boys gewann er Weltmeistertitel 1990 und 1999 sowie vier Europameistertitel in Folge, 1994, 1998, 2000 und 2002, bis heute der Rekord für eine Männer-Nationalmannschaft. Die Lücke in seiner Bilanz ist die größte der Handballgeschichte: Schweden verlor drei olympische Finals hintereinander, gegen die Vereinte Mannschaft 1992, Kroatien 1996 und Russland 2000, und Wislander beendete seine Karriere nach fast 400 Länderspielen mit drei Silbermedaillen und ohne Gold. Fragt man Trainer, welchen Spieler vor 2000 sie zuerst um ein Team herum aufbauen würden, fällt sein Name immer noch zuerst.

Das Plädoyer für Ivano Balic

Für etwa fünf Jahre Mitte der 2000er-Jahre der einfallsreichste Spieler, den je jemand gesehen hatte. Balic war ein Rückraummitte, der sein Spiel auf Täuschung statt Kraft aufbaute - eine Rückwärtstäuschung, die eine ganze Abwehrkette einfror, ein Pass ohne Blickkontakt zu einem Kreisläufer, den er unmöglich gesehen haben konnte -, und er wurde 2003 und 2006 zum IHF-Weltspieler des Jahres gewählt. Er war der herausragende Spieler der Weltmeisterschaft 2003, die Kroatien zu Hause in Zagreb gewann, sowie des olympischen Turniers 2004 in Athen, das Kroatien ebenfalls gewann. Mit ihm als Dreh- und Angelpunkt holte Kroatien 2005 und 2009 WM-Silber sowie 2008 und 2010 EM-Silber, eine Serie knapper Niederlagen, die einen schwächeren Spieler definiert hätte. In einer IHF-Onlineumfrage 2010 wurde er zum besten Handballspieler aller Zeiten gewählt, ein Urteil, das ebenso viel darüber aussagt, wie er spielte, wie darüber, was er gewann. Trainer zeigen sein Videomaterial noch immer, um den Wert der Pause zu vermitteln.

Weitere Duelle

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