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🤾Katrine Lunde vs Talant Dujshebaev

Direktvergleich · Handball

Katrine Lunde
#4

Katrine Lunde

Norwegen · 2005-heute

VS
Talant Dujshebaev
#10

Talant Dujshebaev

Sowjetunion / Spanien · 1986-2005

Zahl für Zahl

3 Olympisches Gold 1
5 Olympische Medaillen 3
3 Weltmeistertitel 0

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Katrine Lunde führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Katrine Lunde auf Platz 4 und Talant Dujshebaev auf Platz 10.

Das Plädoyer für Katrine Lunde

Die dekorierteste Torhüterin im Handball und, nach Trophäenzahl, wohl die dekorierteste Spielerin überhaupt. Lunde gewann mit Norwegen olympisches Gold 2008, 2012 und 2024 und holte bei fünf aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen von Peking bis Paris jeweils eine Medaille, wo sie das Finale mit 44 spielte. Sie hat drei Weltmeistertitel, 2011, 2015 und 2021, und einen Stapel Europameistertitel aus der norwegischen Dynastie, die inzwischen einen Rekord von zehn EHF-Euro-Titeln erreicht hat. Auf Klubebene gewann sie die Champions League siebenmal bei drei verschiedenen Arbeitgebern: Viborg 2009 und 2010, Gyor 2013 und 2014 sowie Vipers Kristiansand 2021, 2022 und 2023. Ihre Methode ist positionsbasiert statt akrobatisch - sie liest die Hüfte des Werfers, positioniert sich früh und nimmt enorm viel visuellen Raum ein -, und ihre Bilanz in 7-Meter-Duellen hat zwei Jahrzehnte lang Finals entschieden. Ihre Zwillingsschwester Kristine spielte an ihrer Seite für Norwegen.

Das Plädoyer für Talant Dujshebaev

Geboren in Frunse im sowjetischen Kirgisistan, gewann Dujshebaev 1992 mit der Vereinten Mannschaft olympisches Gold, nahm die spanische Staatsbürgerschaft an und gewann dann 1996 und 2000 olympische Bronzemedaillen für Spanien - eine Karriere, die die politische Neuordnung des Sports nachzeichnete. Er wurde 1994 und 1996 zweimal zum IHF-Weltspieler des Jahres gewählt, als Rückraummitte von ungewöhnlicher körperlicher Kraft, der aus neun Metern werfen und die Mitte einer 6:0 ein ganzes Spiel lang verteidigen konnte, eine Kombination, die es heute kaum noch gibt. Seine besten Klubjahre verbrachte er in Spanien bei Teka Santander und Ciudad Real, in der Zeit, als die spanische Liga die stärkste der Welt war. Seine zweite Karriere machte ihn noch einflussreicher: Als Trainer führte er Kielce 2016 zum Champions-League-Titel, und beide seine Söhne, Alex und Daniel, wurden spanische Nationalspieler. Nur wenige Menschen haben drei Handballnationen geprägt.

Weitere Duelle

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