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🤾Ivano Balic vs Thierry Omeyer

Direktvergleich · Handball

Ivano Balic
#6

Ivano Balic

Kroatien · 1998-2015

VS
Thierry Omeyer
#7

Thierry Omeyer

Frankreich · 1999-2017

Zahl für Zahl

1 Olympisches Gold 2
1 Olympische Medaillen 3
1 Weltmeistertitel 4

Die Balken sind auf den Führenden dieser Liste skaliert.

Das Urteil

Thierry Omeyer führt in 3 von 3 Kategorien. Unser Allzeit-Ranking führt Ivano Balic auf Platz 6 und Thierry Omeyer auf Platz 7.

Das Plädoyer für Ivano Balic

Für etwa fünf Jahre Mitte der 2000er-Jahre der einfallsreichste Spieler, den je jemand gesehen hatte. Balic war ein Rückraummitte, der sein Spiel auf Täuschung statt Kraft aufbaute - eine Rückwärtstäuschung, die eine ganze Abwehrkette einfror, ein Pass ohne Blickkontakt zu einem Kreisläufer, den er unmöglich gesehen haben konnte -, und er wurde 2003 und 2006 zum IHF-Weltspieler des Jahres gewählt. Er war der herausragende Spieler der Weltmeisterschaft 2003, die Kroatien zu Hause in Zagreb gewann, sowie des olympischen Turniers 2004 in Athen, das Kroatien ebenfalls gewann. Mit ihm als Dreh- und Angelpunkt holte Kroatien 2005 und 2009 WM-Silber sowie 2008 und 2010 EM-Silber, eine Serie knapper Niederlagen, die einen schwächeren Spieler definiert hätte. In einer IHF-Onlineumfrage 2010 wurde er zum besten Handballspieler aller Zeiten gewählt, ein Urteil, das ebenso viel darüber aussagt, wie er spielte, wie darüber, was er gewann. Trainer zeigen sein Videomaterial noch immer, um den Wert der Pause zu vermitteln.

Das Plädoyer für Thierry Omeyer

Von seinen Kollegen regelmäßig zum besten Torwart genannt, den der Sport hatte, und das Rückgrat der erfolgreichsten je zusammengestellten Nationalmannschaft. Omeyer gewann olympisches Gold 2008 und 2012 sowie Silber 2016, vier Weltmeistertitel mit Frankreich (2009, 2011, 2015 und 2017) und drei Europameistertitel (2006, 2010 und 2014), und wurde 2008 zum IHF-Weltspieler des Jahres gewählt, eine Auszeichnung, die Torhüter fast nie gewinnen. Auf Klubebene holte er viermal die Champions League, einmal mit Montpellier und dreimal mit THW Kiel, darunter die Saison 2011/12, in der Kiel alle 34 Bundesligaspiele gewann. Seine Methode war minimalistisch: eine tiefe, breite Haltung, kaum frühes Engagement und die Bereitschaft, eine Ecke sichtbar zu lassen, um genau den vorbereiteten Wurf zu provozieren. Er beendete Großturniere regelmäßig mit Fangquoten nahe vierzig Prozent, der inoffiziellen Schwelle, die einen sehr guten von einem turniergewinnenden Torwart trennt.

Weitere Duelle

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