Jack Nicklaus
Der Rekord ist das Argument: 18 Profi-Majors und — die Statistik, die vielleicht noch erstaunlicher ist — 19 zweite Plätze bei Majors. Nicklaus war 25 Jahre lang der beste Spieler der Welt oder nur einen Schlag davon entfernt. Er gewann sein erstes Major, indem er Arnold Palmer 1962 als 22-jähriger Rookie im Playoff der US Open in Oakmont schlug, und sein letztes mit einer Back-Nine-30 bei den Masters 1986 mit 46 Jahren, dem ältesten Masters-Sieger aller Zeiten. Dazwischen liegen: sechs grüne Jacketts, fünf PGA Championships, vier US Opens, drei Opens, drei vollendete Career Grand Slams, 73 PGA-Tour-Siege und 73 Top-10-Platzierungen bei Majors. Er schaffte das gegen Palmer, Player, Trevino und Watson — Hall-of-Famer in ihrer Blütezeit, die ihm immer wieder Majors abnahmen und ihn nie kleiner machten. Zählt man noch das konservativ-aggressive Strategiekonzept dazu, das die moderne Analytik um 50 Jahre vorwegnahm, ist Nicklaus die vollständigste Wettkampfbilanz, die der Golfsport hervorgebracht hat.