Warum dieser Platz
Die dominanteste Wettkämpferin, die die Sportart hervorgebracht hat, und die Frau, die ihre kommerzielle Zukunft erfand. Henie gewann von 1927 bis 1936 zehn WM-Titel in Folge, sechs Europameistertitel und olympisches Gold in St. Moritz 1928, Lake Placid 1932 und Garmisch-Partenkirchen 1936 — insgesamt drei, was nur Gillis Grafström und Irina Rodnina gleichkommt. Bei ihren ersten Olympischen Spielen 1924 war sie im Alter von elf Jahren Letzte geworden. Ihr Einfluss reichte weit über die Ergebnisse hinaus: Sie hob den Laufrock bis zur Wadenmitte, trug weiße statt schwarze Schlittschuhe und brachte Ballettausbildung und vollständige Choreografie in eine Disziplin, die eine reine Figurenzeichenübung gewesen war, und veränderte damit binnen eines Jahrzehnts das Bild des Damenlaufens. Nach Garmisch wurde sie Profi, unterschrieb bei 20th Century Fox und wurde eine der bestbezahlten Filmschauspielerinnen Hollywoods, während ihre Eisrevue-Tourneen die Vorlage für jede spätere Eisshow schufen. Niemand hat zehn WM-Titel in Folge im Einzel erreicht, und niemand hat die Sportart in dieser Größenordnung zum Mainstream-Ruhm geformt.
Karriereprofil
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