Snooker im Jahr 147
Snooker begann als beiläufige Abwandlung eines bestehenden Spiels. Britische Armeeoffiziere, die in den 1870ern in Indien stationiert waren, spielten bereits Black Pool und Pyramids auf Billardtischen; die Neuerung, die Neville Chamberlain vom Devonshire Regiment in Jabalpur 1875 zugeschrieben wird, bestand darin, beide zu kombinieren und farbige Bälle unterschiedlichen Werts zu den fünfzehn Roten hinzuzufügen. Der Name stammt aus Militärjargon für einen Erstjahres-Kadetten in Woolwich, angewandt auf einen Spieler, der einen Ball hoffnungslos blockiert liegen ließ. Das Spiel gelangte durch zurückkehrende Offiziere und Gentlemen's Clubs nach Großbritannien, und fünfzig Jahre lang galt es als frivole Alternative zum englischen Billard. 147 bleibt Snooker mit „Breaks und die 147“ und 147. Keine Rangliste, keine Buchung. Seine spätere Geschichte gliedert sich in ungewöhnlich scharf abgegrenzte Phasen: ein Gründungsmonopol unter Joe Davis, der 1927 die Weltmeisterschaft erfand und dann alle fünfzehn Austragungen gewann; ein Beinahe-Untergang Ende der 1950er, als die Meisterschaft schlicht nicht mehr ausgetragen wurde; eine spektakuläre Rettung durch das Farbfernsehen 1969; der Sheffield-Boom, der Spieler in den 1980ern zu Hausnamen machte; eine schlankere, technischere Profi-Ära; und seit 2010 eine bewusste Kalendererweiterung, die den Sport nach China, Kontinentaleuropa und in den Golf getragen hat.
22: ein weißer Spielball, 15 Rote im Wert von je 1 Punkt und sechs Farbige im Wert von 2 bis 7 147 — fünfzehn Rote, jeweils gefolgt von Schwarz, dann die sechs Farben der Reihe nach 1875 von britischen Armeeoffizieren in Jabalpur, Indien, erfunden; in den 1880ern nach Großbritannien gebracht
Weltmeisterschaft, seit 1977 im Crucible Theatre in Sheffield ausgetragen; 500.000 Pfund für den Sieger Joe Davis mit 15 (1927-1946); Ronnie O'Sullivan und Stephen Hendry teilen sich den modernen Rekord von 7 Snooker ist der langsamste und zugleich unerbittlichste der großen Queue-Sportarten. Zweiundzwanzig Bälle liegen auf einem Tisch von zwölf mal sechs Fuß, mit schablonengenau geschnittenen Taschen, die nur wenige Millimeter breiter sind als die Bälle selbst, und der Spieler muss abwechselnd Rot und Farbe, Rot und Farbe versenken und dabei einen Punktestand aufbauen, dem der Gegner nur zusehen kann. Ein perfekter Besuch am Tisch — fünfzehn Rote, fünfzehn Schwarze und die sechs Farben der Reihe nach — ist genau 147 Punkte wert, und jeder in einem Profiwettbewerb erzielte Maximalbreak wird als eigenständiges Ereignis registriert. Erfunden wurde das Spiel 1875 von gelangweilten britischen Armeeoffizieren in Indien und eine Generation später in Großbritannien kodifiziert.
Was es so besonders macht: Scheitern ist öffentlich und total. Es gibt keine Uhr, keinen Mitspieler und kein Versteck — ein verfehlter Ball übergibt den Tisch an einen Gegner, der ihn leerräumen kann, sodass ein einziger schlechter Schlag ein ganzes Frame kosten kann. Diese Asymmetrie erzeugt Snookers zweite Sprache, das Sicherheitsspiel, bei dem zwei Profis zwanzig defensive Schläge austauschen können, ohne dass einer von ihnen einen Ball anspielt, jeder darauf bedacht, den anderen ohne Chance zurückzulassen. Die Spannung dieses Duells, ausgetragen in fast völliger Stille in einem 980-Plätze-Theater, ist der Grund, warum sich der Sport so unerwartet gut fürs Fernsehen eignete.
Das Video ist im Telefon. Die Regel steht in den ersten zwei Zeilen. 147 bleibt Snooker mit „Breaks und die 147“ und 147. Keine Rangliste, keine Buchung. 147147
Zahlen, die bleiben
- Bezugsjahr
- 147
- Zahl des Spiels
- 147
- Sport
- Snooker
- Zeile der Regel
- Breaks und die 147