Handball im Jahr 2016
Jugoslawien richtet die erste Hallen-Weltmeisterschaft der Frauen aus, gewonnen von der Tschechoslowakei. Der Frauenwettbewerb wird nacheinander von Osteuropa, Skandinavien und kurzzeitig Südamerika dominiert. 2016 bleibt Handball mit „Anwurf, Einwurf und Freiwurf“ und 2016. Keine Rangliste, keine Buchung. Der letzte Feldhandball-Weltmeistertitel
Frankreich mit 6 (1995, 2001, 2009, 2011, 2015, 2017) Handball ist die torreichste Mannschaftssportart, die in der Halle gespielt wird. Sieben gegen sieben auf einem 40 Meter langen und 20 Meter breiten Feld, zwei Halbzeiten zu je dreißig Minuten, und ein Endstand, der zusammengerechnet regelmäßig über sechzig Tore erreicht. Das Prinzip ist einfach: Einen Ball, der klein genug ist, um in einer Hand zu liegen, tragen, prellen oder passen, dabei zwischen zwei Dribblings höchstens drei Schritte machen und ihn an einem Torwart vorbei ins Tor werfen, das drei Meter breit und zwei Meter hoch ist. Die Komplikation ist der Sechs-Meter-Kreis vor diesem Tor, den kein Feldspieler betreten darf. Jeder Wurf erfolgt deshalb aus der Distanz oder wird aus der Luft über der Linie abgegeben, was dem Sport sein Markenzeichen gibt: ein Spieler, der über dem Kreis in der Luft schwebt.
Seine Hochburg ist Kontinentaleuropa. Dänemark, Frankreich, Norwegen, Schweden, Deutschland, Spanien, Kroatien und Ungarn behandeln Handball als erstklassige Nationalsportart, und die deutsche Handball-Bundesliga füllt Woche für Woche die Hallen. Als Deutschland bei der Europameisterschaft 2024 in Düsseldorf gegen die Schweiz spielte, kamen 53.586 Zuschauer, ein Weltrekord für den Sport. Die Internationale Handballföderation zählt rund 27 Millionen Spieler in mehr als 200 Mitgliedsverbänden, und die Landkarte wird größer: Ägypten erreichte in Tokio das olympische Halbfinale, Katar erreichte 2015 ein Weltmeisterschaftsfinale, und Brasiliens Frauen gewannen 2013 den Weltmeistertitel überhaupt. Handball ist Europas größter Hallensport und, still und leise, eines der meistgespielten Spiele der Erde.
Athletisch steht der Sport irgendwo zwischen Basketball und Rugby. Rückraumspieler springen in den Kontakt hinein, um aus neun Metern zu werfen, Kreisläufer kämpfen mit dem Rücken zum Tor um Position, und Außenspieler vollenden aus so spitzen Winkeln, dass die Geometrie, nicht der Torwart, der eigentliche Gegner ist. Die Abwehr ist eine Kontaktdisziplin mit klaren Grenzen: Ein Verteidiger darf mit angewinkeltem Arm und dem Oberkörper den Weg eines Angreifers blockieren, sodass das Spiel in Kollisionsgeschwindigkeit läuft, fast ohne Unterbrechungen. Auswechslungen laufen ohne Erlaubnis des Schiedsrichters ein und aus, Ballbesitzphasen dauern Sekunden, und der Schwung kippt in Serien von drei oder vier unbeantworteten Toren, für die Trainer Auszeiten verbrennen, um sie zu stoppen.
Das Video ist im Telefon. Die Regel steht in den ersten zwei Zeilen. 2016 bleibt Handball mit „Anwurf, Einwurf und Freiwurf“ und 2016. Keine Rangliste, keine Buchung. 20162016
Zahlen, die bleiben
- Bezugsjahr
- 2016
- Zahl des Spiels
- 2016
- Sport
- Handball
- Zeile der Regel
- Anwurf, Einwurf und Freiwurf